Rekordjahr 2025
Das Dorotheum feiert ein erfolgreiches Jahr 2025

| Ernst Trestl 
| 07.01.2026

Starke Online-Präsenz und Spartenvielfalt ergaben eine signifikante Steigerung bei den Auktionen.

Dem größten Auktionshaus im deutschsprachigen Raum gelang es im abgelaufenen Jahr, das ausgezeichnete Ergebnis aus 2024 noch zu übertreffen und ein neues Rekordergebnis zu erzielen. Treiber des Erfolgs sind die langjährige digitale Expertise sowie die außergewöhnliche Vielfalt des Angebots: Im Durchschnitt finden täglich zwei Auktionen statt, die weltweit hohe Aufmerksamkeit erzielen.

Andy Warhol Online-Versteigerung

Ein markantes Beispiel dafür lieferte im Frühjahr 2025 die Online-Versteigerung von 221 Zeichnungen Andy Warhols aus den 1950er-Jahren, in der sämtliche Werke verkauft wurden. Insgesamt beteiligten sich Kundinnen und Kunden aus mehr als 90 Nationen an den Dorotheum-Auktionen, darunter führende internationale Museen.

Egon Schiele-Werk erzielte Spitzenpreis

Die Herbstsaison erwies sich als besonders erfolgreich. Sie brachte die bislang beste Auktion Moderner Kunst sowie die umsatzstärkste Contemporary Week in der Geschichte des Hauses. Höhepunkt des Jahres war die Versteigerung einer Papierarbeit von Egon Schiele mit der Darstellung eines Rückenakts, die mit 3,23 Millionen Euro den Spitzenpreis erzielte. Weitere hohe Zuschläge entfielen auf Werke von Giorgio de Chirico und Marc Chagall, in der österreichischen Moderne punkteten unter anderem Alfons Walde und Carl Moll.

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"Selbstpoträt mit Engel" der österreichischen Künstlerin Maria Lassnig © DOROTHEUM

In der zeitgenössischen Kunst standen zwei tschechische Künstler im Fokus: Mikuláš Medeks Gemälde "Zwei Inquisitoren II" erzielte 812.000 Euro, Zdeněk Sýkoras abstraktes Werk "Linie č. 109" 737.500 Euro. Auch österreichische Positionen waren stark vertreten, darunter Maria Lassnigs "Selbstporträt mit Engel" sowie Arbeiten von Hermann Nitsch und Franz West. Für Werke von Herbert Brandl und Markus Prachensky wurden neue Auktionsrekorde verzeichnet.

Besondere Aufmerksamkeit erhielt ein restituiertes Werk von Ferdinand Georg Waldmüller: "Hansl’s erste Ausfahrt" (Heimkehrende Kinder), aus dem Museum Wiesbaden an die Erben der jüdischen Unternehmerin Grete Klein zurückgegeben, wurde im Oktober für 520.000 Euro versteigert. Weitere Spitzenlose waren ein Gemälde von Juan Luna y Novicio (273.000 Euro) sowie eine Kosaken-Szene von Józef von Brandt (331.500 Euro).

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Ferdinand Georg Waldmüller: "Hansl’s erste Ausfahrt" © DOROTHEUM

Alte Meister, Armbanduhren und Juwelen

Spitzenergebnisse erzielten gewohnheitsgemäß die Alten Meister. Dazu zählen ein Salvator Mundi aus der Werkstatt Leonardo da Vincis (Fernando Llanos, 650.000 Euro), das Porträt des jungen Herzogs von Alba von Francisco de Goya (520.000 Euro) sowie ein Werk von Giovanni Paolo Panini (395.500 Euro). Hervorzuheben ist zudem Herri met de Bles’ Landschaft mit der Vision der Apokalypse des Johannes auf Patmos (351.000 Euro).

Unvermindert hoch blieb die Nachfrage nach hochwertigen Armbanduhren und Juwelen. Besonders gefragt waren Schmuckstücke aus Adelsbesitz sowie ausgewählte Objekte aus der Sammlung der deutschen TV-Ärztin Antje-Katrin Kühnemann.

www.dorotheum.com

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