Luxury is back

| Ernst Trestl 
| 08.12.2022

Laut einer Deloitte-Studie knackt der Luxusgütermarkt das Vor-CoV-Niveau, unter den Top 100 findet sich jedoch kein österreichisches Unternehmen.

Der weltweite Luxusgütermarkt hat sich erholt und das Vor-Coronavirus-Niveau geknackt. Das geht, wie ORF.at berichtete, aus einer Studie des Unternehmensberaters Deloitte hervor. Zum Vergleich: 2021 lag der Gesamtumsatz der 100 global führenden Luxusgüterunternehmen bei 305 Milliarden Dollar (zirka 290 Milliarden Euro), 2019, also vor den Covid-19-bedingten Einbrüchen, waren es 281 Milliarden Dollar. 73 der 100 gelisteten Luxuskonzerne verzeichneten 2021 ein Umsatzplus. Insgesamt konnte damit im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von 21,5 Prozent erzielt werden. Die zehn größten Unternehmen erwirtschafteten der Studie zufolge nahezu 85 Prozent des Nettogewinns der Top 100.

Zwei französische Luxus-Konzerne führen das Ranking an

Auf Frankreich ist Verlass. Das Land ist mit vier Unternehmen unter den zehn führenden Luxusgüterkonzernen vertreten und erstmals brachte China zwei Unternehmen unter die Top Ten. LVMH Moët Hennessy-Louis Vuitton, zu dem Marken wie Dior, Fendi und Tiffany gehören, liegt unangefochten auf Platz eins. Dahinter behauptet Kering SA, mit Marken wie Gucci, Balenciaga und Saint Laurent, Platz zwei. An dritter Stelle lag der US-Konzern Estee Lauder und dahinter folgten Chanel Limited, UK, L’Oreal Luxe, Frankreich, Compagnie Financiere Richemont, Schweiz, Hermes International, Frankreich, Chow Tai Fook Jewellery Group Ltd., China/Hongkong, Rolex, Schweiz und China National Gold Group Gold Jewellery Co., Ltd.

Von den österreichischen Unternehmen schaffte es keines in die Top 100. Swarovski scheint im Gegensatz zu den Vorjahren nicht im Ranking auf, da laut Deloitte zum Zeitpunkt der Erstellung keine bestätigten Umsatzzahlen vorlagen. 2020 lag Swarovski auf Platz 27. Den einzigen österreichischen Beitrag lieferte Wolford, das von der chinesischen Fosun Fashion Group gegründete Fashion Label Lanvin, zu der die Vorarlberger Marke gehört, liegt im neuen Ranking auf Rang 81.