„Hispano-Suiza“ galt in den 1920er und 1930er Jahren als eine der Top-Automarken weltweit. In Villach soll dem Boliden nun neues Leben eingehaucht werden, Exterieur, Interieur und technische Hauptmerkmale von den klassischen Hispano Suiza Modellen werden in die Moderne transferiert.
2010 hat Automobildesigner Erwin Himmel auf dem Autosalon in Genf einen Prototypen vorgestellt, dessen Weiterentwicklung jetzt unmittelbar vor der Markteinführung steht. "Wir möchten die exklusivsten und komfortabelsten Luxussportwagen bauen, atemberaubende Meisterstücke", kündigte er an. "In Villach sind wir genau in der Achse zwischen deutschen und italienischen Firmen", erklärt Himmel den Standort. Die Einzelteile kommen aus ganz Europa, der größte Teil der Zulieferunternehmen ist allerdings in Kärnten und der Steiermark ansässig.
Ende des Jahres rollen die Luxussportwagen vom Band
Im Hispano Suiza Maguari HS1 GTC soll ein 5,2 Liter großer V10-Mittelmotor mit Biturboaufladung und elektrischen Verdichtern werken. Mit 1.085 PS beschleunigt der Maguari in 2,8 Sekunden von Null auf 100 km/h.
Die Auslieferung der ersten Fahrzeuge mit Siebengang-Automatik mit sequenziellem Modus ist für Ende des Jahres geplant. Der Einstiegspreis liegt bei 2,2 Millionen Euro. Im Visier hat die Marke Asien, den Nahen Osten sowie die USA. (red)