Das Dorotheum bringt eine sensationelle Oldtimer-Auktion mit vielen Klassikern

Am 23. Juni 2018 kommen rund 100 klassische Fahrzeuge und Automobilia, die Hälfte davon ohne Limit, zur Versteigerung.

Oldtimer sehen nicht nur großartig aus, sie erinnern ihre zahlreichen Fans an vergangene Zeiten, in denen Automobile noch etwas Besonderes waren. Außerdem sie sind eine durchaus gewinnbringende Wertanlage. Eine „flotte Flotte“ aus rund 100 solch rollender Investments, kommt demnächst zur Versteigerung. Dabei handelt es sich um das größte und beste Angebot, das es je im Dorotheum gab. Mehr als die Hälfte der Autos werden ohne Limit angeboten.

Star der Auktion ist ein elfenbeinfarbener, zeitlos eleganter „Mercedes-Benz 300 SL Roadster“, Baujahr 1960. Vor 58 Jahren glänzte er als Ausstellungswagen auf der „London Motor Show“, danach befand sich diese, in sensationell unrestauriertem Zustand befindliche Autolegende im Besitz eines Österreichers. 850.000 bis eine Million Euro sollte das 215 PS starke Gefährt seinem neuen Besitzer auf jeden Fall wert sein.

Als italienischer Stern dagegen kann der 1966 aus der Taufe gehobene „Maserati Mistral Spyder 3700“, von dem es nur 125 Stück gab, bezeichnet werden. Das in der Auktion offerierte Modell ist noch dazu Teil der italienischen Automobilgeschichte, steuerte doch der italienische Filmstar Alberto Sordi dieses Exemplar durch den Film „Scusi, Lei è favorevole o contrario?“. Dieses Maserati-Modell gilt für Fachleute ohnedies als eines der aufregendsten Cabrios, das jemals gebaut wurde. Es vereint eindrucksvoll  Rennsporttechnik im Maßanzug mit einer Überdosis Dolce Vita. Der Schätzwert liegt bei 550.000 bis 670.000 Euro.

Ebenfalls aus Italien stammt ein seltenes Fahrzeug aus 1938, das sogar auf eine Rennlaufbahn bis in die 1950er Jahre zurückblicken kann. Der bauchige Silberpfeil „Lancia Aprilia Spider Touring“ gewann Klassiker, wie die Mille Miglia 1938, 1947 und 1948. Außerdem steuerte die neapolitanische Rennfahrerlegende Luigi Bellucci diesen Wagen, dessen Schätzwert mit 360.00 bis 480.000 Euro angegeben wird, 1939 zum Sieg in der italienischen Meisterschaft.

Eine weitere deutsche Legende befindet sich auch noch unter den angebotenen Oldies. Das „327/28 Sport-Kabriolett von BMW“, zählt dank seiner fließenden Eleganz zum Schönsten, was die Münchner Autohersteller bis heute auf Räder gestellt haben. Nur 569 Personen hatten das Privileg, eines dieser wunderbaren Autos zu besitzen. Ausgeliefert wurde das in bestem Zustand erhaltene Fahrzeug  1939 an die Vertretung in Berlin, wie das 80 PS-starke BMW-Kabriolett dann in den Kriegswirren den Weg nach Wien schaffte, bleibt wohl ein Rätsel. Bereitzuhalten wären für dieses Exemplar 180.000 bis 240.000 Euro.

Als weitere Höhepunkte der Auktion kommen ein „Porsche 911 Carrera RS“, Baujahr 1972 (Schätzwert 420.000 bis 540.000), ein Maserati Ghibli 4700 (Schätzwert 140.000 bis 200.000 Euro) bzw. eine originalgetreue Rekonstruktion des 1931 erstmals gebauten „Pur Sang Bugatti Type 51“ (Schätzwert  120.000 bis 200.000 Euro) unter den Hammer.

Es befinden sich jedoch auch günstigere Juwelen für kleinere Börsen im Angebot. Etwa ein extrem rarer „Alfa Romeo Romeo T10“ mit einem Schätzwert von 35.000 bis 45.000 Euro, ein „1965 Citroen DS 19 ,MA‘ Prefecture“ (Schätzwert 16.000 bis 24.000 Euro) oder der als österreichisches Kulturgut geltende, knallrote „1964 Puch 500 D“ mit einem Schätzwert von  7.000 bis 10.000 Euro.

Auktion „Klassische Fahrzeuge und Automobilia“ am 23. Juni 2018, um 16 Uhr,  im Dorotheum Fahrzeug- und Technik-Zentrum Wien Vösendorf.

Die Vorbesichtigung beginnt am 21. Juni 2018.

www.dorotheum.com

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