Carl F. Bucherer: Manero Tourbillon Double Peripheral

| 03.04.2018

Auf der Baselworld stellte die Luzerner Uhrenmanufaktur ein Kaliber mit einem schwebenden Tourbillon vor.

Die Ingenieure und Uhrmacher von Carl F. Bucherer haben schon mehrfach bewiesen, dass sie in der Lage sind, beeindruckende moderne technische Lösungen zu entwickeln. Auf der Baselworld präsentierten sie das neue hauseigene Kaliber CFB T3000 für die „Manero Tourbillon Double Periphal“. Eine Weltneuheit, die ein automatisches Peripheriesystem mit einem peripher angebrachten Tourbillon kombiniert, das weder in der Grundplatine des Uhrwerks noch in einer darüber liegenden Brücke gelagert ist, sondern regelrecht bei zwölf Uhr zu schweben scheint.

Der sich einmal pro Minuten um die eigene Achse drehende Tourbillonkäfig wird dabei peripher von drei Keramikkugellagern getragen, die für eine stabile Verbindung, präzise Führung und Laufruhe sorgen. Mittels eines darauf montierten Zeigers fungiert der Käfig auch als Sekundenanzeige.

Carl F. Bucherer

Die Palette und das Hemmungsrad bestehen aus Silizium, weshalb auch keine Schmierung erforderlich ist. Dadurch wird die Leistungsreserve auf mindestens 65 Stunden erhöht und vor negativen Magnetfeldern geschützt. Das COSC-Chronometerzertifizierte Uhrwerk selbst präsentiert sich in einer Kombination aus klassischer Dekoration und modernen Akzenten, wie den grafischen Öffnungen auf der Hauptbrücke oder dem geschwärzten Rotor.

Trotz dieser Reihe von technischen Fortschritten bleibt die Manero Tourbillon Double Peripheral eine klassisch-elegante Uhr. Das aus 18-karätigem Rotgold, mit gebürsteten und polierten Oberflächen, gefertigte 43-Millimeter-Gehäuse mit beidseitigem Saphirglas, wirkt mit einer Höhe von 11,57 Millimeter relativ dünn. Ein silberfarbenes Zifferblatt mit roségoldenen Applikationen und Zeigern ergänzt den eleganten Look. Getragen wird sie mit einem Armband aus handgenähtem Louisiana-Alligator-Leder und einer Dornfaltschließe aus 18-karätigem Roségold.

Laut Angaben des Herstellers beträgt der Kaufpreis knappe 59.000 Euro. (red)

www.carl-f-bucherer.com

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