E-Super-Car „Rimac Concept 2“ – stärker, schneller, weiter

| 29.03.2018

Der kroatische Elektrowagenhersteller präsentierte eine hochautomatisierte Version des E-Supersportlers mit 1,914 PS.

Mit dem „Rimac Concept 2“, stellte der kroatische Hersteller von Elektroautos eine deutlich verbesserte Version des „One“ auf dem Genfer Autosalon vor und stellt damit seinen Vorgänger in jeder Hinsicht in den Schatten. Der neue Elektrosportwagen leistet fast 2.000 PS und mit einem maximalen Drehmoment von 2.300 Newtonmeter sprintet der Renner in weniger als zwei Sekunden auf 100 km/h, auf Tempo 300 braucht er gerade einmal 11,8 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit gibt der Hersteller mit 412 km/h an. Seine Kraft erhält der Rimac Concept 2 von vier Elektromotoren, die nötige Energie bezieht er aus einem 120 kWh großen Akkupaket. Im Normmodus soll das eine Reichweite von 650 Kilometer garantieren. Geladen wird per Schnelllader, bis zu 80 Prozent in 30 Minuten.

Auch die Dimensionen erweiterte Rimac bei der neuen Version. Die Gesamtlänge des Zweisitzers beträgt jetzt 4.750 Millimeter, mit 1.986 Millimeter ist er auch breiter als sein Vorgänger, lediglich das Gewicht wurde nur marginal erhöht. Auch technisch rüstet der Hersteller das Fahrzeug gewaltig auf. Für eine Komplettüberwachung und autonome Fahrfunktionen nach Level 4 setzt Rimac zahlreiche Sensoren, Radarsysteme, Lidar-Radar und Kamera-Systeme ein. Erst wenn das System die Fahraufgaben nicht mehr bewältigt, fordert es den Fahrer auf, die Führung zu übernehmen.

Beim Design setzt der Rimac auf klassische Mittelmotorsportwagenlinien, zum Beispiel mit nach vorne und oben öffnenden Flügeltüren. Sowie diversen aktiven Aero-Elementen, wie der mit großen Luftführungen durchzogenen Fronthaube , die je nach Anforderung per Klappen geöffnet bzw. geschlossen werden können, oder der Frontschürze mit seitlichen Lufteinlässen, die ebenfalls mit aktiven Klappen versehen sind. Der große Heckspoiler ist in der Höhe und in der Neigung verstellbar und kann zudem als Luftbremse genutzt werden. Weitere Steuerelemente finden sich am vollverkleideten Unterboden, der wie ein Venturikanal geformt ist.

Der Fahrer erhält sämtliche Informationen über das digitale Cockpit. Weitere Displays finden sich auf der Mittelkonsole und der Armaturentafel. Auch dem Beifahrer stehen drei zusätzliche Displays zur Verfügung.

Vom Concept 2 wird Rimac maximal 100 bis 150 Exemplare fertigen, 20 davon im ersten Produktionsjahr. Den Preis gibt der Hersteller mit mehr als einer Million Euro an. (red)

www.rimac-automobili.com

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