Verdammt gute Golfschläger

| 21.02.2018

Seit 2014 produziert PXG sensationelle Hölzer und Eisen nach der eigenen Philosophie seines Gründers.

Wer ist schuld am schlechten Golfspiel? Meistens sind’s doch die Schläger, oder? Genau das war der Grund, warum der 67-jährige Vietnam-Veteran und Self-made-Milliardär Bob Parsons sich dazu entschloss, selbst die besten Schläger der Welt produzieren. Vorausgegangen war jahrelanger Ärger, Bob Parsons bezeichnete sich als schon immer golfverrückt, er gab locker im Jahr zwischen 250.000 und 350.000 US-Dollar für Golfschläger aus. Jeden Schläger, der je herausgekommen ist, habe er gespielt, behauptet er. Doch keiner stellte ihn vollends zufrieden. Mit keinem konnte er das Beste aus sich herausholen.

Nach dem Verkauf seiner Softwarefirma und Teilen seines Webhosters gründete Bob Parsons 2014 dann seine eigene Schlägerschmiede PXG. Mit großen finanziellen Freiheiten ausgestattet gelang es ihm, die ehemaligen Ping-Ingenieure Mike Nicolette und Brad Schweigert mit ins Boot zu holen. Ein finanzielles Limit setzte er ihnen bei der Schlägerentwicklung nicht. Die Schläger sollten sich nicht nur gut anfühlen und ein besonderes Design besitzen, Fehlerverzeihung, Geschwindigkeit und Genauigkeit waren ihm sehr wichtig. Und er wollte sein Produkt nur auf den Markt bringen, wenn er selbst überzeugt war, dass es das Beste ist.

Was ihm durchaus gelungen ist. Alle Schlägerköpfe der Eisen, Sohle, Rückseite und Hosel, sind aus einem Stück S25C Karbonstahl geschmiedet. Durch die kompakte Verarbeitung entsteht ein weiches Feedback im Treffmoment. Die extrem dünne Schlagfläche aus HT1770-Stahl spart weiteres Gewicht ein und führt zu erhöhten Ballgeschwindigkeiten. Direkt hinter der Schlagfläche befindet sich ein Hohlraum, der mit einem thermoplastischen Elastomer gefüllt wurde und ein weiches Gefühl im Treffmoment fördert. Das eingesparte Gewicht verlagern die Ingenieure mit den für PXG charakteristischen Gewichtsschrauben aus Wolfram und Titan in die Peripherie des Kopfes. Dadurch erhöht sich das Trägheitsmoment und damit die Fehlerverzeihbarkeit der Eisen.

Wer sich Schläger von PXG, egal, ob Driver, Fairwayholz, Hybrid, Eisen, Wedges oder Putter anschafft, entscheidet sich für eine kompromisslose Linie, die ganz klar auf Einzigartigkeit und maximale Performance ausgelegt ist. Da spielt auch der ziemlich hohe Preis keine Rolle. Ganz im Sinne Bob Parsons. Seine Kunden kommen mit Privatjets nach Scottsdale, so erzählt er, unterziehen sich einem Fitting und kaufen dann mehrere Schlägersätze, für jeden Club in denen sie Mitglied sind, einen. Nach dem Preis fragen sie nicht einmal.

Unter den Profis greifen mittlerweile auch schon mehrere zu den PXG-Schlägern. Darunter Prominente wie die ehemalige Nummer Eins der Welt, Lydia Ko oder die Mayor-Sieger Charl Schwartzel und Zach Johnson sowie der ehemalige FedEx-Cup-Champion Billy Horschel.

 

Im Gegensatz zu den vielen anderen Golf-Equipment-Herstellern, vertreibt PXG seine Schläger nicht im Internet und auch nicht über diverse Händler. In Österreich sind sie allein bei Premium Golf, Christian Theissl in der Tandelmarktgasse 1, im Zweiten Bezirk in Wien erhältlich.

www.pxg.com

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