Gucci eröffnet eine Nobel-Osteria im Herzen von Florenz

Die kulinarische Leitung im historischen Palazzo della Mercanzia übernimmt der italienische Michelin-Sternekoch Massimo Bottura. 

Florenz ist um eine kulinarische Attraktion reicher. Vergangene Woche eröffnete das Luxuslabel „Gucci“ sein erstes „Osteria-Restaurant“, unter Leitung des berühmten Michelin-Sternekochs Massimo Bottura aus Modena, der zu den besten Köchen der Welt zählt.

Auf der prominenten Piazza della Signoria gestaltete Gucci den mittelalterlichen Palazzo della Mercanzia unter der Leitung von Chefdesigner Alessandro Michele zum „Gucci Garden“ um. Neben der „Gucci Osteria“ im Parterre, hier befand sich zuvor das „Gucci Museo“, sind darin die „Gucci Garden Galleria“, ein Bookstore, ein kleines Kino und eine exklusive Boutique untergebracht, in der ausschließlich für diesen Standort kreierte Objekte verkauft werden.

Haute Couture vereint mit Haute Cuisine

In der luxuriösen „Gucci-Osteria“ mit Platz für 50 Gäste, stimmten die Designer alles, von den Wänden, die mit Zitaten aus dem Karnevalslied „Sette Pianeti“ von Lorenzo de'Medici verziert sind, über das Interieur, die Dekoration bis hin zu den Speisekarten, farblich und kunstvoll aufeinander ab.

Auf den Teller kommen neue, von Massimo Bottura kreierte Gerichte, nach Rezepten, die er von seinen Reisen mitbrachte und mit der italienischen Küche großartig kombinierte. Darunter sensationelle Neuinterpretationen typisch italienischer Gerichte wie etwa Parmigiano Reggiano Tortellini, aber auch peruanisch inspirierte Tostadas, Schweinebauchbrötchen und Pilzrisotto. Die angebotenen Speisen sind durchwegs von starken Einflüssen aus der japanischen, der mexikanischen und eben der peruanischen Küche geprägt. Unumgänglich ist das Fleisch vom Chianina Rind, für das Florenz und die Toskana berühmt sind. „Ein erfrischender Stilmix, der deutlich machen soll, dass Florenz schon seit der Renaissance ein Schmelztiegel verschiedener Kulturen und Traditionen war,“ meint Bottura. Kein Gericht kostet mehr als 30 Euro und wird auf einem Teller im Gucci-Style präsentiert. Diesen kann man sich im hauseigenen Fan-Shop nach dem Essen ebenfalls erwerben und als Andenken mit nach Hause nehmen.

Gucci ist allerdings nicht die erste Modemarke, die Fuß in der kulinarischen Welt fasst. So besitzt etwa Prada die Mailänder Pasticceria Marchesi und LVMH wird in Kürze seinen zweiten La Grande Epicerie-Store eröffnen. Ebenfalls in diesem Jahr eröffnete Tiffany‘s & Co das Blue Box Café im vierten Stock seines New Yorker-Flagship-Stores. (red)

www.gucci.com

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