Fotos von der Standortbesichtigung
Bundeskanzler Stocker auf Betriebsbesuch bei KremsChem

Im Mittelpunkt standen die Bedeutung des Unternehmens für die Region, seine Innovationsaktivitäten und Ausbildung sowie die seit 2024 erreichte Energieautonomie des Standorts.

Bei einem Besuch von Bundeskanzler Christian Stocker präsentierte KremsChem seinen Produktions- und Forschungsstandort in Krems an der Donau. Im Fokus standen die Bedeutung des Unternehmens für die Region, seine Innovationsaktivitäten und Ausbildung sowie die seit 2024 erreichte Energieautonomie des Standorts.

Rund 230 Mitarbeiter:innen 

KremsChem ist seit seiner Gründung im Jahr 1948 in Krems ansässig und beschäftigt heute rund 230 Mitarbeiter:innen. Neben der Produktion chemischer Erzeugnisse verfügt das Unternehmen über eine eigene Forschungsabteilung und bildet regelmäßig Lehrlinge aus.

"Wir sind Arbeitsplatz, Industriestandort und Innovationstreiber", sagte Michael Kunz, CEO von KremsChem Austria. Die Forschungsabteilung entwickle das Angebot und den Produktionsbetrieb kontinuierlich weiter. "Hier passiert jeden Tag Innovation", so Kunz.

Rund 400.000 Tonnen Produktion pro Jahr

KremsChem Austria ist laut Unternehmensangaben regionaler Markt- und Technologieführer bei Leimen und Kunstharzen. Darüber hinaus umfasst das Portfolio Feinchemikalien, Lackrohstoffe und Flammschutzmittel. Insgesamt werden am Standort jährlich rund 400.000 Tonnen dieser Produkte hergestellt.

Bundeskanzler Christian Stocker verwies bei seinem Besuch auf die Verbindung von Produktion, Forschung und Ausbildung. "KremsChem zeigt, was Österreich als Industriestandort stark macht: Hier wird produziert, geforscht, ausgebildet und seit Jahrzehnten Wertschöpfung in der Region geschaffen", sagte Stocker.

Mit der Industriestrategie setze die Bundesregierung laut Stocker bei heimischer Innovation und Forschung, moderner industrieller Produktion sowie wettbewerbsfähigen Energiepreisen an. Unternehmen wie KremsChem würden zeigen, welche industrielle Stärke, welches Know-how und welche Innovationskraft in Österreich vorhanden seien.

Energieversorgung mit Wasserstoff-Restgas

Seit 2024 ist der Standort nach Angaben des Unternehmens energieautonom. Dafür nutzt KremsChem eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage, in der ein bei der Produktion entstehendes Wasserstoff-Restgas eingesetzt wird. Auf diese Weise wird der Energiebedarf des Standorts gedeckt.

Acht Unternehmen im Industriepark

Auf dem KremsChem-Gelände im Hafengebiet direkt an der Donau befindet sich zudem der KremsChem-Industriepark. Dort sind acht Unternehmen mit insgesamt mehr als 600 Mitarbeiter:innen angesiedelt.

Die vertretenen Betriebe kommen unter anderem aus den Bereichen Chemie, Logistik und Instandhaltung. "Unser Industriepark bringt ganz unterschiedliche Unternehmen von Chemie, Logistik und Instandhaltung zusammen und schafft so viele Synergien und Möglichkeiten", erklärte Kunz bei der Vorstellung des Geländes.

LEADERSNET war beim Betriebsbesuch. Einen Eindruck können Sie sich hier machen. 

www.kremschem.com

www.bundeskanzleramt.gv.at

Kommentar veröffentlichen

* Pflichtfelder.

leadersnet.TV