Mag. Monique Dekker

General Manager
Park Hyatt Vienna

Am Hof 2, 1010 Wien
+43 1 227 40- 1222
monique.dekker@hyatt.com

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Monique Dekker

Firma: Park Hyatt Vienna
Position: General Manager

Dass sie einmal als Hoteldirektorin durch die Welt jobbt, erschien Monique Dekker bereits im zarten Alter von drei, vier Jahren glasklar. Der Großvater arbeitete als Oberkellner in einem großartigen Restaurant, die Großmutter führte eine tolle Kneipe in Alkmaar, Holland. In diesem Umfeld wuchs Monique als geborene Gastgeberin heran, besuchte die Hotelmanagementschule zuhause in den Niederlanden und übersiedelte für die letzten sechs Schulmonate nach New York. Sie bestand ihren Bachelor und blieb weiterhin im Big Apple, um sich in einem „internship“ den letzten Schliff zu holen. Der Weg führte die frisch gebackene Hotelmanagerin ins Grand Hyatt, als Leiterin im Bereich der Zimmermädchen.

In kaum einer anderen Branche finden junge, ehrgeizige Menschen so große Chancen vor, sich rasch weiterzuentwickeln und auf der Karriereleiter höher zu steigen. Als Turbo erweist sich dabei der Wechsel in andere Länder, auf andere Kontinente. So trieb es Monique von New York aus weiter und weiter, erst nach Boston, dann nach Princeton, in Chicago stieg sie bereits zur Nummer Zwei im Hotel auf. Nach zehn Jahren hatte sie genug von Amerika, jetzt stand Asien am Karriereprogramm. Dort lernte sie vieles dazu, in der asiatischen Hotellerie gelten ebenfalls sehr hohe, allerdings ganz andere Standards als in Amerika oder Europa.

Nach zweieinhalb Jahren in Singapur avancierte die damals 35-jährige zum ersten Mal zur Hoteldirektorin im Roppongi Hills Club-Hotel in Tokio. Weitere zweieinhalb Jahre später, nach fünf Jahren in Asien, reifte in ihr der Gedanke, nach Europa zurückzukehren und so landete sie nahe der Heimat, in Düsseldorf. Zu einem idealen Zeitpunkt, denn Hyatt eröffnete dort einen Neubau mit 300 Zimmern und Monique Dekker steuerte von Beginn das komplett neue Hotel. Sie erarbeitete alle notwendigen Konzepte, für die Unterbringung, Gastronomie usw., wählte die Mitarbeiter aus, kümmerte sich um das Marketing und kontrollierte die Finanzen. Ein große Aufgabe, sie verantwortete einfach alles.

Kurze Zeit darauf kam aus dem Headquarter die Auszeichnung in Form einer Frage, ob sie nicht das Gleiche noch einmal machen wolle, dieses Mal in Wien. In einem historischen Prachtbau, einer fantastischen Location, sollte die Top-Managerin für Hyatt definitiv ein Flagship-Hotel konzipieren. Eine enorme Herausforderung, ein altes, unter Denkmalschutz stehendes Haus, mit hundertjähriger Bausubstanz in ein Hotel umzubauen. Die Eigentümer stellten darüber hinaus den Anspruch, mit dem ersten Hyatt-Hotel in Österreich auch das erste Haus in Wien zu sein. Monique Dekker landete daraufhin nach 21jähriger Reise in Wien und es sieht aus, als wolle sie länger hier bleiben.

Drei Jahre dauert es etwa, bis sich ein derartiges Haus stabilisiert hat, bis alles rund läuft. Danach möchte sie das Erreichte auch genießen, sehen was daraus geworden ist. Dabei wähnt sie das Hotel auf einem guten Weg. Die Auslastung passt, Gastronomie und Veranstaltungsbereiche erfreuen sich ausreichender Buchungen und jetzt, nach eineinhalb Jahren, lässt es sich schon absehen, welche Bereiche funktionieren, wo eine Nachjustierung notwendig wäre, wo es noch Luft nach oben gibt. Zum Beispiel stellte es sich heraus, dass die Bar zu klein konzipiert war, deshalb erfolgt in diesem Bereich zurzeit ein Umbau.

Mit einem verstärkten Fokus auf das Restaurant will die kreative Managerin einen neuen „place to be“ für die Wiener und die Hotelgäste gleichermaßen schaffen. Wien-Besucher sollen wissen, zu einem Wien-Trip gehört ein Abendessen in The Bank Brasserie & Bar genauso wie ein Besuch im Schloss Schönbrunn oder in der Spanischen Hofreitschule. Beeindruckend der kurze Zeitraum, in dem sich das Hotel etablieren konnte. Ausschlaggebend dafür war der Plan von Monique Dekker, dass Haus rasch in die Community der Stadt zu integrieren.

Derzeit delektieren sich schon sehr viele Geschäftsleute beim Business-Lunch, sie nutzen ebenso die Lounge für ihre Gespräche aber auch die anderen Räumlichkeiten wie die Boardrooms für Seminare oder den Grand Salon, den Ballsaal, für kleinere oder größere Feierlichkeiten. Aber nicht nur Geschäftsleute sind vom luxuriösen, diskreten Flair angetan. Zu besonderen Anlässen mieten sich auch die Wiener hier ein, sie genießen das Ambiente für ein schönes Abendessen, relaxen im paradiesischen Spa-Bereich, lassen sich verwöhnen, entfliehen für kurze Zeit dem Alltag.

Ihr Job macht der nach wie vor neugierigen Hotelmanagerin noch genauso viel Spaß, wie am ersten Tag. Weil er so vielfältig ist, es interessiert sie einfach alles an ihm. Als Direktorin trägt Monique Dekker sehr viel Verantwortung, sie ist stets in allen Bereichen präsent. So gestalten sich auch ihre Termine, jede Stunde bringt etwas anderes. Die vielen unterschiedlichen Themen erfordern rasches Umdenken und viel Erfahrung und gerade das empfindet sie als größte Motivation.

Verhaltene Prognosen ängstigen Monique Dekker überhaupt nicht, Schwankungen am Markt betreffen First-Class-Hotels weniger, die Top-Klientel reist immer und steigt nur in den besten Häusern ab. Die Gästestruktur des Park Hyatt Vienna teilt sich in fünfzig Prozent Business- und fünfzig Prozent Privatreisende. Auch die Stadt Wien profitiert von der Niederlassung eines Nobelhotels mehrfach. Nicht nur der Arbeitsplätze und der Bereicherung um eine Top-Location wegen, die Hyatt-Gruppe hält einen sehr großen Stammgästeanteil und so kommen tatsächlich sehr viele Amerikaner nur aus dem einen Grund, weil es jetzt auch in Wien ein Park Hyatt gibt. Das bringt der Stadt eine neues Klientel, welches sonst nicht käme.



Lesen Sie mehr über Monique Dekker im leadersnet.at Karriere-Interview.

www.vienna.park.hyatt.com

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