"Gipfel" der Modellpalette
Mehr Platz als im Kodiaq: Skoda greift mit Elektro-Flaggschiff Peaq an

Das Einstiegsmodell soll mehr als 450 Kilometer weit fahren. Bei der reichweitenstärksten Version sind laut Hersteller über 620 Kilometer möglich. Geladen wird von zehn auf 80 Prozent in 27 oder 28 Minuten.

Mit dem Peaq stellt Skoda sein neues Elektro-Flaggschiff vor. Das 4,87 Meter lange SUV ist das elektrische Pendant zum Kodiaq, übertrifft diesen laut Hersteller aber bei den Abmessungen und beim Platzangebot. Für Österreich sind drei Antriebsvarianten vorgesehen; bei allen gehört eine schwenkbare Anhängerkupplung zur Serienausstattung.

Drei Antriebe, zwei Batteriegrößen

Der Peaq 60 kostet ab 49.980 Euro. Er hat Heckantrieb, leistet 150 kW (204 PS) und ist mit einer 63-kWh-Batterie ausgestattet, von der 59 kWh nutzbar sind. Skoda gibt seine Reichweite mit mehr als 450 Kilometern an.

Peaq 90 und Peaq 90x erhalten jeweils einen 91-kWh-Akku mit 86 kWh nutzbarer Kapazität. Der heckgetriebene Peaq 90 leistet 210 kW (286 PS) und soll mehr als 620 Kilometer zurücklegen. Der Peaq 90x bringt es mit Allradantrieb auf 220 kW (299 PS) und laut Hersteller auf mehr als 595 Kilometer Reichweite. Preise für diese beiden Varianten nennt die Pressemappe nicht.

Beim Schnellladen (maximal 199 kW) soll die kleinere Batterie in 27 Minuten von zehn auf 80 Prozent kommen, die größere benötigt dafür laut Skoda 28 Minuten. One Pedal Driving ist ebenfalls vorgesehen: Im entsprechenden Fahrmodus kann das Auto durch Rekuperation bis zum Stillstand abbremsen.

Großer Kofferraum und bis zu zwei Tonnen Anhängelast

Als Fünfsitzer bietet der Peaq laut Hersteller 935 Liter Kofferraumvolumen und zusätzlich 37 Liter Stauraum unter der Fronthaube. Bei umgelegten Fondsitzen wächst die Stauhöhle sogar auf 2.150 Litern. Peaq 60 und Peaq 90 dürfen gebremste Anhänger mit bis zu 1.800 Kilogramm ziehen. Beim allradgetriebenen Peaq 90x sind es bis zu 2.000 Kilogramm. Über die Vehicle-to-Load-Funktion lassen sich außerdem externe Geräte mit Strom versorgen. Der Peaq unterstützt auch die Versorgung eines Gebäudes und die Einspeisung ins Stromnetz; dafür ist eine kompatible bidirektionale DC-Wallbox erforderlich.

Im Innenraum setzt Skoda erstmals auf ein vertikal angeordnetes 13,6-Zoll-Display. Optional sind unter anderem ein gemeinsam mit Sonos entwickeltes Soundsystem und ein Panoramaglasdach mit elektrisch regelbarer Verschattung erhältlich. Das Dach wird zunächst ausschließlich für die Sportline-Version angeboten. Zur Serienausstattung zählen zehn Airbags und mehrere Assistenzsysteme, während der Travel Assist 3.0 und eine 360-Grad-Kamera optional sind.

Gemeinsam mit dem am 2. Oktober startenden kleineren Epiq verdoppelt Skoda sein Angebot an rein elektrischen Modellen.

www.skoda.at

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