Ende der ORF Gebührenrefundierung

| 16.04.2013

Keine zusätzlichen Gelder vom Staat ab 2014. 

Der ORF wird im kommenden Jahr kürzertreten müssen. Grund dafür: Die Refundierung der Gebühren an den ORF endet laut gültigem ORF-Gesetz 2013. Diese hatte insgesamt 160 Millionen Euro in die Kassen des Öffentlich-Rechtlichen zusätzlich zu den Gebühren- und Werbeeinnahmen gespült. 2013 kamen noch 30 Millionen aus dem Steuertopf, die der ORF als Gegenleistung für Gebührenbefreiungen erhielt. Für 2014 können keine Mittel budgetiert werden. "Die Signale aus der Politik sind nicht positiv“, sagte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz gegenüber dem Kurier. Er werde sich aber weiterhin darum bemühen, "wie in der Vergangenheit das Gespräch suchen und informieren." Es würden die vom ORF ausgearbeiteten Szenarien geprüft, "so dass wir dem Stiftungsrat im Juni die nächsten Schritte vorlegen können", so Wrabetz weiter

Aktuelle Gallup-Umfrage: Mehrheit spricht sich gegen Extrazahlungen an ORF aus

61 % der Befragten (n=500) sprechen sich in einer Umfrage des Gallup-Instituts zum Thema Refundierung der Gebührenbefreiungen gegen eine Verlängerung der Extrazahlungen an den ORF aus. Nur 21 % sind für die Refundierung über 2013 hinaus, schreibt TV-Media in der aktuellen Ausgabe. Ebenfalls erfragt wurde die Meinung der Österreicher zum Thema Haushaltsabgabe, die ab 2016/17 die GIS-Gebühren ablösen könnte. Hier sprechen sich 66 % gegen die potenzielle neue TV-Steuer aus. 29 % sind dafür. Mehr öffentliche Förderungen für Privat-TV-Sender können sich 55 % der Befragten vorstellen. (red)

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