Angelika Ponecz

General Manager

Falkensteiner Hotel Margareten Betriebs GmbH.
Margaretengürtel 142
A-1050 Wien

FMTG Falkensteiner Hotelbetriebs GmbH.
Schottenfeldgasse 74
A- 1070 Wien

Tel: +43 1 361 63 920
Angelika.ponecz@falkensteiner.com

 

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Angelika Ponecz

Firma: Hotel Falkensteiner
Position: General Managerin

Angelika Ponecz leitet die zwei Wiener Hotels der Falkensteiner Hotelgruppe als General Managerin. Die erfolgreiche Niederösterreicherin arbeitete sich in der Hotelbranche step by step aus der Buchhaltungsabteilung hinauf bis in die Direktionsetage. Die unbeirrte Einhaltung ihrer Prinzipien -  Menschlichkeit, Leidenschaft, Sinn für Tradition und die wichtige Balance zwischen Beruf und Familie -  bezeichnet sie als Grundlage ihres Erfolges.

Wie bei vielen erfolgreichen Opinion-Leadern wurzelt auch bei Angelika Ponecz die Karriere in einem Familienbetrieb. Als Mädchen in Hainburg an der Donau aufgewachsen, verbrachte sie den Großteil ihrer Kindheit im elterlichen Heurigenbetrieb und großelterlichen Gasthaus. Der Gasthausgarten war ihre erste Kommunikationsplattform, sie unterhielt die Gäste, engagierte sich als Kellnerin und wuchs so zur perfekten Gastgeberin heran. Mangelnde Freizeit oder Zusammensein mit Gleichaltrigen empfand sie nicht als Versäumnis, dafür prägten sich unternehmerische Grundregeln, wie „von nichts kommt nichts“ oder „man muss hart arbeiten, um etwas zu erwirtschaften“ intensiv bei ihr ein. Mittlerweile wurde aus dem Gasthaus der Großeltern ein Blumengeschäft, den Heurigen bewirtschaften die Eltern auch als Pensionisten noch immer. Angelika Ponecz betrachtet ihn als ihr Hobby und verbringt deshalb viel Zeit gemeinsam mit ihrer Familie beim Heurigen. „Ich hänge immer noch mit viel Leidenschaft an dem Betrieb, es macht mir nach wie vor großen Spaß, hier zu arbeiten, mit den Gästen zu plaudern und ein Glas Wein zu trinken.“ Der Wein kommt übrigens aus den eigenen, von ihrem Vater bewirtschafteten Weingärten, und wird nur hier verkauft.

Der Weg von Angelika Ponecz ins Hotelgewerbe führte über die Hotelfachschule in Neusiedl am See und das Tourismuscollege am Semmering, wo sie maturierte. Kurz überlegte sie ein Studium zu absolvieren, entschied sich dann aber im September 1995 doch für das neue Sofitel der Accor-Gruppe am Flughafen in Schwechat. Erst arbeitete Angelika Ponecz in der Bankett-Abteilung, und weil damals an der Rezeption keine Stelle frei war, begann sie in der Buchhaltung mit Debitoren- und Sachbearbeitung. Nach zirka neun Monaten, sie hatte bereits einige Buchhaltungskurse besucht, verließ ihre Vorgesetzte überraschend das Unternehmen und die Geschäftsleitung bot ihr den verantwortungsvollen Job als Nachfolgerin an. Nach einer längeren Zeitspanne als Leiterin der Buchhaltung wechselte die aufstrebende Managerin ins Controlling. Sie war zuerst für die fünf Wiener Hotels, später auch für Salzburg, dann für ganz Österreich und Ungarn verantwortlich. Das Controlling empfindet sie noch heute als ein gutes Sprungbrett: „Man lernt analytisches Denken, verfügt über die Zahlen und Analysen, erkennt daran was falsch und richtig läuft“, meint Angelika Ponecz.

Später gingen die Hotels in die Astron-Gruppe über und 2002 in die nh-Gruppe. Im nh-Hotel am Flughafen stieg sie zum ersten Mal nach zehnjähriger Hoteltätigkeit zur Direktorin auf. Angelika Ponecz tauschte auf Anraten ihres damaligen Chefs („Willst du arbeiten oder Spaß haben?“) den sicheren Job in der Buchhaltung gegen den als General Managerin – vielleicht unsicherer, aber viel interessanter. Sie arbeitete an der Vergrößerung des Hotels, heiratete 2004, bekam 2006 ihr erstes Kind, gleich darauf ein zweites und legte eine dreijährige Pause ein. 2009 erhielt sie nach der Karenz einen Job als stellvertretende Direktorin für die drei nh-Häuser in der Wiener Innenstadt. Obwohl sie gerne wieder am Flughafen gearbeitet hätte, erwies sich die Aufgabe, drei Häuser mit drei Teams zu führen, als neue, spannende Herausforderung. Nach einem halben Jahr klappte dann - dank eines neuen Regionalchefs - doch die Rückkehr in das Hotel am Flughafen. „Mir war wichtig, dass meine Familie einverstanden war. Mein großartiger Ehemann akzeptierte, dass ich zwar weniger zu Hause, dafür aber glücklich war. Diese Entscheidung schweißte uns sehr eng zusammen, ich empfand sie als ein großes Zeichen von Respekt dem Partner gegenüber.“

Noch heute ist sie stolz darauf, Job und Familie unter einen Hut gebracht zu haben, auch wenn der vereinbarte Tag mit den Kindern nicht immer eingehalten werden konnte. Jedoch das Angebot, zur Falkensteiner Gruppe zu wechseln, war sehr verlockend und kam zur richtigen Zeit. Und so entschied sie sich, nach zwanzig Jahren den Job aufzugeben.

Schließlich schlug das Pendel auf die richtige Seite aus und Angelika Ponecz erhielt die große Chance bei Falkensteiner einen Direktorinnen-Job zu übernehmen. „Mir war klar, dass ich von einer Gruppe mit 400 Hotels zu einer kleineren wechsle. Der Unterschied liegt darin, dass man bei einer großen Gruppe, in einem großen System, nur eine Nummer ist. Es zählt nur das Ranking, sonst nichts. Bei Falkensteiner dagegen gibt es, „nur“ 27 Hotels und 5 Apartmentanlagen. Das Unternehmen ist familiengeführt, es passiert viel aus Emotionen heraus. Es zählen Menschlichkeit, Leidenschaft, Innovation, Tradition, ein gutes Produkt.“ Bis jetzt kannte Angelika Ponecz ausschließlich Business-Hotels. Bei Falkensteiner erlebt sie das gesamte Portfolio: von Urlaubhotels bis hin zu Business- und Stadthotels. Als Frau, die Herausforderungen braucht, die etwas bewegen will, liebt sie die neuen Aufgaben und die Leitung der beiden Häuser in Wien. Sie lobt die familienfreundliche Firmenkultur, die Rücksichtnahme auf Mitarbeiter und Führungskräfte mit Kindern. „Man kann von Mitarbeitern viel  fordern, sollte aber auch etwas zurückgeben. Work-Life-Balance kann man leben oder nur darüber reden. Erich Falkensteiner holt einmal im Jahr seine Mitarbeiter zu Onboarding-Trainings. Gemeinsam mit allen neuen Mitarbeitern verbringt er einen Tag, an dem er seine Unternehmensphilosophie, seine Werte vermittelt. Er gibt viel über sich preis, er erzählt seine Geschichte und holt damit die Mitarbeiter mit Emotion ab und bindet sie. Das kommt gut an, denn letztendlich engagiert man sich ja für ein Unternehmen, für eine Persönlichkeit, die begeistern kann.“

Erich Falkensteiner legt auch großen Wert auf die Persönlichkeit der Führungskräfte, auf Natürlichkeit, er mag keine herangezüchteten Manager, sondern Menschen, die sich nicht verstellen. Angelika Ponecz, mittlerweile seit einigen Monaten im Unternehmen, strahlt Zufriedenheit aus, sie hat den richtigen Weg eingeschlagen und ist stolz darauf. Sie leitet die beiden Falkensteiner-Häuser in Wien, eines in Margareten, nach neuestem Design von Architekt Matteo Thun gestaltet, das andere in der Schottenfeldgasse in Neubau. Die beiden Häuser verfügen über 195 bzw. 144 Zimmer, sie unterscheiden sich zwar durch verschiedene Kategorien, den Wiener Charme spüren die Gäste jedoch sowohl hier als auch dort.


Lesen Sie mehr über Angelika Ponecz im leadersnet.at Karriere-Interview.

www.falkensteiner.com

 

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