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    <title><![CDATA[Leadersnet » News]]></title>
    <link>https://www.leadersnet.at/</link>
    <description><![CDATA[leadersnet News]]></description>
    <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 23:46:18 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Leadersnet » News]]></title>
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    <item>
      <title><![CDATA[Fußball-WM wurde in Österreich zum Werbefest für Nicht-Sponsoren]]></title>
      <link>https://www.leadersnet.at/news/102064,fussball-wm-wurde-in-oesterreich-zum-werbefest-fuer.html</link>
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      <description><![CDATA[Mit dem Finalsieg Spaniens ging das Sportgroßereignis zu Ende. Heimische Firmen erzielten rund um das Turnier einen Bruttowerbewert von 38 Millionen Euro – der Großteil davon allerdings ohne offizielle Sponsoringrechte. Abseits davon jubeln ORF und ServusTV über Rekordquoten. Die am späten...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Finalsieg Spaniens ging das Sportgroßereignis zu Ende. Heimische Firmen erzielten rund um das Turnier einen Bruttowerbewert von 38 Millionen Euro – der Großteil davon allerdings ohne offizielle Sponsoringrechte. Abseits davon jubeln <em>ORF </em>und <em>ServusTV</em> über Rekordquoten.</p>
<p>Die am späten Sonntagabend zu Ende gegangene <strong>Fußball-Weltmeisterschaft 2026</strong>, bei der sich Spanien im Finale gegen Argentinien durchsetzen konnte, war nicht nur ein sportliches Großereignis, sondern auch ein Milliardenmarkt für Werbetreibende. Wie eine aktuelle Analyse von <strong>Focus</strong> zeigt, erzielten Unternehmen in Österreich rund um das Turnier einen <strong>Bruttowerbewert</strong> von mehr als <strong>38 Millionen Euro</strong> in den klassischen Medien. Bemerkenswert dabei: Rund 92 Prozent der Werbeaktivitäten entfielen auf Unternehmen ohne offizielle Sponsoringrechte.</p>
<p>AdFocus-Managerin <strong>Patricia Kogler </strong>erklärt: "Die Fußball-WM ist längst nicht mehr nur ein Sponsoring-Event." Unternehmen würden die enorme Aufmerksamkeit des Sports zunehmend mit Kampagnen außerhalb offizieller Sponsoringrechte nutzen.</p>
<p><strong>Mehr als 8.000 Werbeeinschaltungen</strong></p>
<p>Laut der Analyse wurden rund um die Weltmeisterschaft mehr als 8.000 Werbeeinschaltungen im sportaffinen Umfeld registriert. Dem standen rund 1.000 Einschaltungen mit direktem Bezug zur Fußball-WM gegenüber. Damit seien knapp 88 Prozent aller Schaltungen auf klassische Sportkommunikation rund um Fußball und verwandte Themen entfallen.</p>
<p><img src="/resources/images/2026/7/20/188447/focus-werbeanalyse-fussball-wm-2026-c-focus.jpg" alt="Focus Werbeanalyse Fußball-WM" width="2961" height="1373"></p>
<p><strong>Handel führte das Werberanking an</strong></p>
<p>Angeführt wurde das Ranking der werbestärksten Unternehmen von <strong>Hofer</strong>, gefolgt von Rewe-Tochter <strong>Billa</strong> und <strong>A1 Telekom Austria</strong>. Laut Focus nutzte insbesondere der Handel die hohe Aufmerksamkeit rund um das Turnier für seine Kommunikation.</p>
<p><img src="/resources/images/2026/7/20/188455/focus-werbeanalyse-fussball-wm-2026-c-focus3.jpg" alt="Focus Werbeanalyse Fußball-WM" width="1793" height="1148"></p>
<p><strong>Hofer überzeugte auch mit seinem Werbesujet</strong></p>
<p>Neben dem Werbedruck untersuchte Focus auch die Wirkung der Kampagnen. Im unabhängigen Sujet-Test belegte der Image-Spot von <strong>Hofer</strong> den ersten Platz. Dahinter reihten sich <strong>Stiegl 0,0 %</strong> alkoholfrei und <strong>Egger Bier</strong> ein.</p>
<p><img src="/resources/images/2026/7/20/188449/focus-werbeanalyse-fussball-wm-2026-c-focus2.jpg" alt="Focus Werbeanalyse Fußball-WM" width="2597" height="1634"></p>
<p>Bewertet wurden unter anderem Wiedererkennung, Glaubwürdigkeit, Gefälligkeit und Markenimpact.</p>
<p><strong>Ranking der offiziellen Sponsoren</strong></p>
<p>Bei den offiziellen Sponsoren lag Adidas klar vor Puma und Nike. Als erste branchenfremde Marke folgte Lenovo auf Rang vier.</p>
<p><img src="/resources/images/2026/7/20/188448/focus-werbeanalyse-fussball-wm-2026-c-focus1.jpg" alt="Focus Fußball WM" width="2530" height="1397"></p>
<p><strong>Auch die TV-Quoten konnten sich sehen lassen</strong></p>
<p>Die enorme Werbewirkung der Fußball-WM spiegelt sich auch in den <strong>TV-Quoten</strong> wider. Das Finale zwischen Spanien und Argentinien verfolgten im <strong><em>ORF</em></strong> bis zu 2,293 Millionen Zuschauer:innen, durchschnittlich waren <strong>2,247 Millionen</strong> bei einem Marktanteil von 73 Prozent dabei. Damit war das Endspiel laut dem Öffentliche-Rechtlichen die meistgesehene <em>ORF</em>-Sendung seit 2020. Insgesamt erreichte die WM-Berichterstattung des <em>ORF </em><strong>6,698 Millionen Menschen</strong> beziehungsweise 89 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab zwölf Jahren.</p>
<p>Auch <strong><em>ServusTV</em></strong>, der sich die Rechte mit dem <em>ORF</em> teilte, zog eine erfolgreiche Bilanz: Der Salzburger Privatsender erreichte mit seinen WM-Übertragungen knapp <strong>6,4 Millionen Menschen</strong>. Das Sechzehntelfinale zwischen Spanien und Österreich war mit durchschnittlich <strong>2,246 Millionen </strong>Zuschauer:innen das meistgesehene WM-Spiel des Senders. <em>ServusTV On</em> verzeichnete mit 16,5 Millionen Video Views zudem laut Eigenangaben das erfolgreichste Event in der Geschichte der Streamingplattform.</p>
<p>Beim <em>ORF</em> war das Interesse online ebenfalls groß: Allein am Finaltag wurden den Angaben zufolge 65 Millionen Streaming-Minuten verzeichnet, während die Fußballinhalte auf <em>sport.orf.at</em> und im <em>ORF Fußball</em>-Special während des Turniers auf insgesamt 106 Millionen Seitenaufrufe gekommen seien.</p>
<p><a href="https://www.focusmr.com/" target="_blank" rel="noopener">www.focusmr.com</a></p>]]></content:encoded>
      <media:content url="https://www.leadersnet.at/resources/images/2026/7/20/188462/haraszti-arnoldner-hofmarksrichter_748_486_crop_939ea044d44337fae475b812f4e61f4e.jpg">
        <media:title><![CDATA[Laut Focus-Analyse profitierten hierzulande in Sachen Werbewert vor allem Hofer, Billa und A1 von der Fußball-WM, was auch in den Chefetagen für Freude sorgen dürfte (v.l.n.r.): Rewe-Vorstand Marcel Haraszti, A1 Group Deputy-CEO Thomas Arnoldner und Hofer-CEO Max Hofmarksrichter.]]></media:title>
      </media:content>
      <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 19:45:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[13. Anifer Journalismustage erklärten das Uhrwerk der Republik]]></title>
      <link>https://www.leadersnet.at/news/102054,13-anifer-journalismustage-erklaerten-das-uhrwerk-der-republik.html</link>
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      <description><![CDATA[Beim Branchentreff in Anif standen heuer politische Netzwerke, Entscheidungsstrukturen und die Frage, wie Österreich tatsächlich funktioniert, im Mittelpunkt. LEADERSNET.tv war vor Ort und holte die Veranstalter:innen sowie prominente Gäste vor die Kamera. Guter Journalismus lebt von...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Beim Branchentreff in Anif standen heuer politische Netzwerke, Entscheidungsstrukturen und die Frage, wie Österreich tatsächlich funktioniert, im Mittelpunkt. <em>LEADERSNET.tv</em> war vor Ort und holte die Veranstalter:innen sowie prominente Gäste vor die Kamera.</p>
<p>Guter Journalismus lebt von Faktenkenntnis, sauberer Recherche und einem Gespür dafür, wie Politik und Institutionen tatsächlich ineinandergreifen. Genau diese Fähigkeiten standen vergangene Woche im Mittelpunkt, als Medienschaffende aus dem ganzen Land zu den bereits <strong>13. Anifer Journalismustagen</strong> zusammenkamen. Drei Tage lang arbeiteten sie in einem Innenpolitik-Workshop an politischen Netzwerken und Entscheidungsstrukturen in Österreich, ehe der traditionelle Abendempfang im Anifer Friesacher Persönlichkeiten aus Medien, Politik, Wirtschaft und Kultur zusammenführte.</p>
<p><strong>Guten Journalismus besser machen</strong></p>
<p>Konzipiert wird der Workshop inhaltlich von der <strong>Österreichischen Medienakademie</strong>, als Gründungspartner und Ermöglicher fungiert <strong>JTI Austria</strong>. Warum gerade ein Tabakunternehmen ein solches Weiterbildungsformat trägt, erklärte <strong>Silvia Polan</strong>, Corporate Affairs and Communication Director bei JTI Austria, im Gespräch mit <em>LEADERSNET.tv</em>: "Ausbildung und Weiterbildung für Medienmachende hat immer Relevanz. Gerade in der Politik sehen wir, dass sich die Ereignisse zum Teil überschlagen und auch die wirtschaftliche Situation wird immer komplexer und hier ist ein Format wie die Anifer Journalismustage, das jedes Jahr ein anderes aktuelles Thema im Bereich Journalismus den Teilnehmenden näher bringt, sicher immer eine gute Idee zu besuchen."</p>
<p>Für die Österreichische Medienakademie fügt sich das Format in einen größeren Anspruch ein, meint Geschäftsführer <strong>Nikolaus Koller</strong> im <em>LEADERSNET.tv</em>-Interview: "Wir als Österreichische Medienakademie haben einen Claim, der heißt: 'Wir machen guten Journalismus besser.' Und ich glaube, so muss man auch die Anifer Journalismustage sehen. Wir bemühen uns, Personen, die schon ein Interesse haben, die sagen, ich nehme mir diese drei Tage hier im Sommer und versuche noch einmal besser zu werden in dem, was mich interessiert, an dem ich arbeite, einfach hier Kompetenzen zu erwerben, Stärken noch besser auszubauen und miteinander ins Gespräch zu kommen."</p>
<p><strong>Österreich verstehen</strong></p>
<p>Unter dem Motto "Österreich verstehen" zeigte heuer der Innenpolitik-Experte und Podcaster <strong>Georg Renner</strong>, wie sich Journalist:innen in der Berichterstattung über Bund, Länder und Gemeinden zurechtfinden. "Die Idee ist, dass diese Republik ein wunderschönes, aber sehr komplexes Uhrwerk ist. Wir haben einerseits die klassische Verfassungsebene, Bund, Länder, Gemeinden und dann Parallelstrukturen, Sozialversicherungen, Kammern. Ganz viele unterschiedliche Systeme, die da ineinander greifen, damit das ganze Werk funktioniert. Und als jemand, der diese Ebenen inzwischen aus fast 19 Jahren innenpolitischen Journalismus inzwischen recht gut kennt, möchte ich einfach meinen Beitrag leisten, vor allem jüngeren Kolleg:innen zu helfen, zu verstehen, wie dieses Uhrwerk läuft."</p>
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<p>
<script src="https://player.vimeo.com/api/player.js"></script>
</p>
<p><strong>Unsere Interviewpartner:innen &amp; prominente Gäste</strong></p>
<p>Neben <strong>Silvia Polan</strong> (Corporate Affairs &amp; Communication Director, JTI Austria), <strong>Georg Renner</strong> (Freier Journalist) und <strong>Nikolaus Koller</strong> (Geschäftsführer Österreichische Medienakademie) holte <em>LEADERSNET.tv</em> auch noch <strong>Bernhard Auinger</strong> (Bürgermeister Stadt Salzburg), <strong>Kristina Hammer</strong> (Präsidentin Salzburger Festspiele), <strong>Maximilian Dasch</strong> (Geschäftsführer <em>Salzburger Nachrichten</em>), <strong>Wolfgang Fürweger</strong> (Salzburger Landesrat für Soziales) – der den traditionellen Bieranstich übernahm –, <strong>Karin Zauner</strong> (Chefredakteurin <em>Salzburger Nachrichten</em>), <strong>Ferdinand Wegscheider</strong> (Journalist, Medientrainer &amp; Moderator), <strong>Waltraud Langer</strong> (Landesdirektorin im <em>ORF</em> Landesstudio Salzburg), <strong>Marlies Muhr</strong> (CEO Marlies Muhr Immobilien GmbH), <strong>Katja Ilnizki</strong> (Journalistin und Podcasterin kokolores.media), <strong>Maximilian Wurm</strong> (JVP-Obmann Bezirk Amstetten) und <strong>Gerald Grünberger</strong> (Geschäftsführer VÖZ) vor die Kamera.</p>
<p>Ebenfalls unter die rund 50 prominenten Gäste aus Medien, Politik, Wirtschaft und Kultur mischten sich <strong>Martina Fleischer-Kücher</strong> (Brillant Communications), <strong>Gritlind Kettl</strong> (EU-Stabstellenleiterin), <strong>Anja Kröll</strong> (<em>Salzburger Nachrichten</em>), <strong>Sigrid Scharf</strong> und <strong>Klaus Buttinger</strong> (Salzburger Verlagshaus), RTR-Geschäftsführer <strong>Wolfgang Struber</strong>, <strong>Nadja Vaskovich</strong> (VÖZ), <strong>Alexandra Reisinger-Supper</strong> (<em>profil</em>), <strong>Sandra Baierl</strong> (<em>Kurier</em>), <strong>Clarissa Stadler</strong> und <strong>Raffaela Schaidreiter</strong> (<em>ORF</em>), <strong>Christian Renner</strong> (Hechtfisch), <strong>Moritz Unterkofler</strong> (UKO) sowie <strong>Alexander Winheim</strong> (Red Bull Media House).</p>
<p>Eindrücke finden Sie zudem in unserer <a href="https://www.leadersnet.at/foto-galerie/32795,anifer-journalismustage-jti.html" target="_blank" rel="noopener">Galerie</a>.</p>
<p><a href="https://aniferjournalismustage.at/" target="_blank" rel="noopener">www.aniferjournalismustage.at</a></p>
<p><a href="https://oema.at/" target="_blank" rel="noopener">www.oema.at</a></p>
<p><a href="https://www.jti.com/en" target="_blank" rel="noopener">www.jti.com</a></p>]]></content:encoded>
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        <media:title><![CDATA[V.l.n.r.: Maximilian Dasch (Geschäftsführer Salzburger Nachrichten), Wolfgang Fürweger (Salzburger Landesrat für Soziales), Kristina Hammer (Präsidentin Salzburger Festspiele) und Bernhard Auinger (Bürgermeister Stadt Salzburg).]]></media:title>
      </media:content>
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        <media:title><![CDATA[V.l.n.r.: Waltraud Langer (Landesdirektorin im ORF Landesstudio Salzburg), Kristina Hammer (Präsidentin Salzburger Festspiele) und Marlies Muhr (CEO Marlies Muhr Immobilien GmbH).]]></media:title>
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        <media:title><![CDATA[Die Gastgeber:innen Nikolaus Koller (Geschäftsführer Österreichische Medienakademie) und Silvia Polan (Corporate Affairs & Communication Director, JTI Austria).]]></media:title>
      </media:content>
      <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 16:45:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Historische Nachfolgewelle rollt auf Österreichs Mittelstand zu]]></title>
      <link>https://www.leadersnet.at/news/102053,historische-nachfolgewelle-rollt-auf-oesterreichs-mittelstand-zu.html</link>
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      <description><![CDATA[Laut aktueller Studie steht ein Generationenwechsel immensen Ausmaßes bevor – demnach benötigen 45 Prozent der heimischen Unternehmen bis 2030 eine Nachfolgelösung. Gleichzeitig sind familieninterne Übergaben rückläufig. Geht es nach einer aktuellen Analyse, steht der österreichische Mittelstand...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Laut aktueller Studie steht ein Generationenwechsel immensen Ausmaßes bevor – demnach benötigen 45 Prozent der heimischen Unternehmen bis 2030 eine Nachfolgelösung. Gleichzeitig sind familieninterne Übergaben rückläufig.</p>
<p>Geht es nach einer aktuellen Analyse, steht der österreichische Mittelstand vor einer der größten Herausforderungen der kommenden Jahre. Bis zum Ende dieses Jahrzehnts benötigen laut einer Studie von <strong>Creditreform Österreich </strong>und <strong>CH Consult</strong> 45 Prozent der heimischen Unternehmen eine Nachfolgelösung. Gleichzeitig verändere sich die Unternehmensnachfolge grundlegend: Immer häufiger übernehmen externe Käufer:innen oder Mitarbeiter:innen die Betriebe, während familieninterne Übergaben weiter zurückgehen, schreiben die Studienautor:innen.</p>
<p><strong>Übergabewelle erfasst nahezu alle Branchen</strong></p>
<p>Besonders betroffen seien Oberösterreich und Salzburg, wo bereits mehr als die Hälfte der Betriebe vor einer Unternehmensübergabe stehe. Insgesamt ziehe sich der hohe Nachfolgebedarf quer durch Industrie, Bau, Handel und Dienstleistungen.</p>
<p>Nach Angaben der Studienautor:innen planten bereits 40 Prozent der Unternehmen eine familienexterne Nachfolge – etwa durch einen Verkauf an Investor:innen oder eine Übernahme durch das Management beziehungsweise Mitarbeiter:innen. Zwar bleibe die Familiennachfolge ein wichtiger Bestandteil des heimischen Unternehmertums, ihre Bedeutung nehme jedoch kontinuierlich ab. Erfolgreiche familieninterne Übergaben erfolgten in vier von fünf Fällen ohne finanzielle Gegenleistung.</p>
<p><strong>Gerhard M. Weinhofer</strong>, Mitglied der Geschäftsleitung von Creditreform Österreich, betont, eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge sichere Arbeitsplätze, Know-how und regionale Wertschöpfung. <strong>Christian Hurek</strong>, Partner von CH Consult, verweist darauf, dass eine frühzeitige Planung die Erfolgschancen eines Generationenwechsels deutlich erhöhe.</p>
<p><strong>Markt für Unternehmensübernahmen wächst</strong></p>
<p>Gleichzeitig sehen die Studienautor:innen positive Signale für den Nachfolgemarkt. Bereits 34 Prozent der befragten Unternehmer:innen könnten sich vorstellen, selbst einen Betrieb zu übernehmen. Dadurch eröffne sich Unternehmen ohne familieninterne Nachfolger:innen eine größere Auswahl potenzieller Käufer:innen.</p>
<p>Zusätzlichen Handlungsdruck erzeuge der demografische Wandel. Laut den von Creditreform angeführten Prognosen der KMU Forschung Austria und der Wirtschaftskammer Österreich werden bis 2029 rund 51.000 Arbeitgeberbetriebe eine Nachfolgelösung benötigen. Davon hingen etwa 692.000 Arbeitsplätze ab.</p>
<p><strong>Frühzeitige Planung wird zum Erfolgsfaktor</strong></p>
<p>Aus Sicht von Creditreform beginnt eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge nicht erst mit der Übergabe. <strong>Weinhofer</strong> weist darauf hin, dass viele Unternehmer:innen den notwendigen zeitlichen Vorlauf unterschätzen. Wer erst kurz vor dem geplanten Ausstieg mit der Planung beginne, schränke seine Handlungsmöglichkeiten erheblich ein. Eine professionelle Vorbereitung erhöhe die Erfolgschancen deutlich.</p>
<p><a href="https://www.creditreform.at/wien" target="_blank" rel="noopener">www.creditreform.at</a></p>]]></content:encoded>
      <media:content url="https://www.leadersnet.at/resources/images/2026/7/20/188476/gerhard-m-weinhofer-c-creditreform_748_486_crop_939ea044d44337fae475b812f4e61f4e.jpg">
        <media:title><![CDATA[Gerhard M. Weinhofer, Mitglied der Geschäftsleitung von Creditreform Österreich]]></media:title>
      </media:content>
      <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 16:30:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Die besten Streetfood-Lokale Österreichs wurden gekürt]]></title>
      <link>https://www.leadersnet.at/news/102047,die-besten-streetfood-lokale-oesterreichs-wurden-gekuert.html</link>
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      <description><![CDATA[Streetfood vereint unkomplizierten Genuss mit hoher Qualität. Der neue Falstaff Streetfood Guide 2026 nimmt die Szene bereits zum sechsten Mal genau unter die Lupe. Allein in Österreich wurden 966 Betriebe in allen neun Bundesländern bewertet, darunter 159 Neuzugänge. Modernes Streetfood bringt die...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Streetfood vereint unkomplizierten Genuss mit hoher Qualität. Der neue <em>Falstaff</em> Streetfood Guide 2026 nimmt die Szene bereits zum sechsten Mal genau unter die Lupe. Allein in Österreich wurden 966 Betriebe in allen neun Bundesländern bewertet, darunter 159 Neuzugänge. </p>
<p>Modernes <strong>Streetfood</strong> bringt die Geschmäcker und Aromen der Welt direkt auf die Hand. Vom rauchigen Burger über würzige Ramen bis zum heimischen Würstelstand hat sich die Streetfood-Kultur als fester Bestandteil des alltäglichen Genusses fest etabliert. Wie hoch die Qualität in diesem Segment mittlerweile ist, unterstreicht der aktuelle <strong><em>Falstaff</em> Guide 2026</strong>. </p>
<p><strong>Ein Land unter der Genuss-Lupe</strong></p>
<p>Für die sechste Auflage des Guides wurden allein in Österreich 966 Betriebe, inklusive 159 Neueröffnungen, unter die Lupe genommen, um so die besten Spots aus dem DACH-weiten Pool von 2.739 Lokalen herauszufiltern.<em> </em></p>
<p><em>Falstaff</em>-Herausgeber<strong> Wolfgang Rosam </strong>betont dabei die Vielfalt des Streetfoods: "Streetfood ist längst keine Modeerscheinung mehr, sondern gelebte Genusskultur – vom Würstelstand bis zur Foodtruck-Szene. Dass wir heuer im sechsten Jahr in Folge in Österreich, Deutschland und der Schweiz gemeinsam mehr als 2.700 Lokale bewerten konnten, zeigt: Easy Eating hat sich in der gesamten DACH-Region fest etabliert. Der <em>Falstaff</em> Streetfood Guide ist damit der verlässlichste Wegweiser durch eine Szene, die von Jahr zu Jahr vielfältiger und hochwertiger wird."</p>
<p><strong>Die Bundesländer-Spitzen</strong></p>
<p>Die absolute Höchstwertung des Landes sichert sich das <strong>Dodo62</strong> in <strong>Wien</strong> mit herausragenden 98<em> Falstaff</em>-Punkten. Dicht dahinter folgt das<strong> Burgenland</strong>, wo das <strong>Neu Neusiedler </strong>in Neusiedl am See mit stolzen 97 Punkten den Spitzenplatz belegt.</p>
<p>Zudem präsentieren sich gleich vier Bundesländer mit einer Wertung von 96 Punkten auf einem konstant hohen Niveau. In <strong>Kärnten</strong> triumphiert das <strong>Zuagrast</strong> in Klagenfurt, während in <strong>Niederösterreich</strong> <strong>Karma Food</strong> in Klosterneuburg die Nase vorn hat. <strong>Salzburgs</strong> bester Streetfood-Anbieter ist der <strong>Foodtruck Lakhi's Indian Kitchen</strong>, und in <strong>Vorarlberg</strong> überzeugt das <strong>GAMS 1648</strong> in Bezau auf ganzer Linie.</p>
<p>In den übrigen Regionen teilen sich teilweise mehrere Betriebe den Bundeslandthron mit jeweils 95 Punkten. <strong>Oberösterreich</strong> glänzt mit einem Trio bestehend aus dem <strong>Burger-Werk</strong> in Gmunden, dem <strong>Koch Baukasten</strong> in Mehrnbach und <strong>Heli's Restaurant</strong> in Vöcklabruck. Auch die <strong>Steiermark</strong> verzeichnet einen Dreifachsieg durch das <strong>Taflo</strong> in Bruck an der Mur sowie den Traditionsbetrieb <strong>Frankowitsch</strong> und das<strong> Café Moses</strong>, beide in Graz. In <strong>Tirol</strong> setzt sich schließlich <strong>Al Fred</strong> in Innsbruck als alleiniger Landessieger durch. </p>
<p><strong>Bundesländersieger im Überblick</strong></p>
<ul>
<li>Wien: Dodo62 (98 Punkte)</li>
<li>Burgenland: Neu Neusiedler (97 Punkte)</li>
<li>Kärnten: Zuagrast (96 Punkte)</li>
<li>Niederösterreich: Karma Food (96 Punkte)</li>
<li>Salzburg: Lakhi's Indian Kitchen – Foodtruck (96 Punkte)</li>
<li>Vorarlberg: GAMS 1648 (96 Punkte)</li>
<li>Oberösterreich: Burger-Werk, Koch Baukasten &amp; Heli's Restaurant (je 95 Punkte)</li>
<li>Steiermark: Taflo, Frankowitsch &amp; Café Moses (je 95 Punkte)</li>
<li>Tirol: Al Fred (95 Punkte)</li>
</ul>
<p><strong>Alle Augen auf Österreichs Bundeshauptstadt</strong></p>
<p>Die Wiener Streetfood-Szene hat sich in den letzten Jahren zu einem lebendigen Spiegelbild der urbanen Vielfalt der Stadt entwickelt. Neben den traditionellen, tief in der Wiener Kultur verwurzelten Würstelständen prägen heute innovative Foodtrucks, Pop-up-Märkte und multikulturelle Garküchen das Stadtbild. Mit 621 bewerteten Lokalen stellt die Bundeshauptstadt allein fast zwei Drittel aller heuer in Österreich bewerteten Betriebe. </p>
<p>An der Spitze liegt <strong>Dodo62</strong> mit 98 Falstaff-Punkten, gleichauf mit zwei weiteren Wiener Adressen, dem <strong>Reserca Ibérica by Paco</strong> (1010 Wien) und <strong>Casa Schuk</strong> (1020 Wien). Mit jeweils 97 Punkten reihen sich dahinter <strong>Maíz</strong> (1050 Wien), <strong>Maíz No. 2</strong> (1080 Wien), <strong>Mochi Ramen Bar</strong> (1020 Wien) und <strong>Taquería La Ventana </strong>(1020 Wien). Einen Punkt weniger erzielten <strong>Ströck-Feierabend</strong> (1070 Wien und 1030 Wien), <strong>Ashimoto</strong> (1110 Wien), <strong>Binter Spezialitäten Bar</strong> (1070 Wien), <strong>Bitzinger bei der Albertina</strong> (1010), <strong>Ferhat Döner</strong> (1100 Wien), <strong>Karma Food</strong> (1070, 1020, 1090 und 2x 1010 Wien), <strong>Maka Ramen</strong> (1070 Wien), <strong>Pitara Oroz</strong> (1160 Wien), <strong>Shoyu Ramen</strong> (1010 Wien), <strong>Tacos Hermanos</strong> (1090 Wien),<strong> XO Grill 1010 </strong>(1010 Wien), <strong>XO Grill 1050</strong> (1050 Wien), <strong>XO Grill 1070</strong> (1070 Wien) und <strong>Zum</strong> <strong>Schwarzen Kameel</strong> (1010 Wien).</p>
<p>Alle weiteren Platzierungen sehen Sie <a href="https://www.falstaff.com/at/search/streetfood?selectedFilters[region|country][0]=*%C3%96sterreich&amp;selectedFilters[region|state][0]=*Wien&amp;isRedirect=1&amp;page=1" target="_blank" rel="noopener">hier</a>. </p>
<p><strong>Kategorien-Sieger</strong></p>
<p>Neben der kulinarischen Streetfood-Spitze in den Bundesländern kürte der <em>Falstaff</em> auch die besten Adressen einzelner Küchen- und Betriebskategorien:</p>
<p>· <strong>Burger:</strong> Neu Neusiedler (Neusiedl am See) – 97 <em>Falstaff</em>-Punkte<br>· <strong>Würstelstand:</strong> Bitzinger bei der Albertina (Wien) – 96 <em>Falstaff</em>-Punkte<br>· <strong>Pizza:</strong> Elvis Pizzazz (Amstetten), Cosmic Pizza (Salzburg), GAMS 1648 (Bezau) – 96 <em>Falstaff</em>-Punkte<br>· <strong>Asiatische Küche:</strong> Dodo62 (Wien) – 98 <em>Falstaff</em>-Punkte<br>· <strong>Sushi:</strong> Asahimoto (Wien) – 96 <em>Falstaff</em>-Punkte<br>· <strong>Ramen:</strong> Mochi Ramen Bar (Wien) – 97 <em>Falstaff</em>-Punkte<br>· <strong>Vegetarisch</strong> <strong>&amp; Vegan: </strong>Karma Food (Klosterneuburg), Karma Food (Wien) – 96 <em>Falstaff-</em>Punkte<br>· <strong>Bowls</strong> <strong>&amp; Salate:</strong> Salad Jungle (Wien) – 94 <em>Falstaff</em>-Punkte<br>· <strong>Kebab:</strong> Ferhat Döner (Wien) – 96 <em>Falstaff</em>-Punkte<br>· <strong>Tapas:</strong> Reserva Ibérica by PACO (Wien) – 98 <em>Falstaff</em>-Punkte</p>
<p>Den gesamten <em>Falstaff</em> Streetfood Guide können Sie <a href="https://www.falstaff.com/at/search/streetfood?selectedFilters[region|country][0]=*%C3%96sterreich" target="_blank" rel="noopener">hier </a>abrufen. </p>
<p><a href="https://www.falstaff.com" target="_blank" rel="noopener">www.falstaff.com</a></p>]]></content:encoded>
      <media:content url="https://www.leadersnet.at/resources/images/2026/7/20/188463/streetfood-symbolfoto-c-magnific_748_486_crop_939ea044d44337fae475b812f4e61f4e.jpg">
        <media:title><![CDATA[Der Falstaff hat zum sechsten Mal die besten Streetfood-Lokale des Landes gewählt. ]]></media:title>
      </media:content>
      <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 16:15:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Neue Medienförderung sorgt in der Branche für geteilte Reaktionen]]></title>
      <link>https://www.leadersnet.at/news/102062,neue-medienfoerderung-sorgt-in-der-branche-fuer-geteilte.html</link>
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      <description><![CDATA[Während VÖP und VÖZ vor allem die Zustell- und Digitalförderung begrüßen, kritisiert der Verband der Regionalmedien den Ausschluss kostenloser Zeitungen. Weiteren Handlungsbedarf orten alle drei Verbände. Der Verband Österreichischer Privatsender (VÖP) hat die Einigung der Bundesregierung auf ein...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Während VÖP und VÖZ vor allem die Zustell- und Digitalförderung begrüßen, kritisiert der Verband der Regionalmedien den Ausschluss kostenloser Zeitungen. Weiteren Handlungsbedarf orten alle drei Verbände.</p>
<p>Der <strong>Verband Österreichischer Privatsender (VÖP)</strong> hat die Einigung der Bundesregierung auf ein neues Medienförderpaket, die am Sonntag durchgesickert ist (<a href="https://www.leadersnet.at/news/102044,koalition-soll-sich-auf-neues-medienfoerderpaket-geeinigt-haben.html" target="_blank" rel="noopener"><em>LEADERSNET</em> berichtete</a>) und am Montag offiziell verkündet wurde, positiv aufgenommen. Vor allem die vorgesehene Fortführung der Digitaltransformationsförderung sei ein wichtiges Signal für private Radio- und Fernsehveranstalter und schaffe die notwendige Planungssicherheit für weitere Investitionen in digitale Angebote. <strong data-start="730" data-end="747">Corinna Drumm</strong>, Geschäftsführerin des VÖP, spricht von einem "wichtigen Signal für den privaten Rundfunk".</p>
<p><strong>Verband sieht weiteren Handlungsbedarf</strong></p>
<p data-start="885" data-end="1447">Gleichzeitig verweist der VÖP auf die weiterhin angespannte wirtschaftliche Lage vieler privater Radio- und Fernsehsender. Die Verlagerung von Werbeeinnahmen zu globalen Plattformen, steigende Kosten und der hohe Investitionsbedarf im Zuge der Digitalisierung stellten die Unternehmen weiterhin vor große Herausforderungen. Private Sender erreichten täglich Millionen Menschen und leisteten einen wichtigen Beitrag zu Information, Meinungsvielfalt und regionaler Berichterstattung. Deshalb brauche es auch künftig verlässliche medienpolitische Rahmenbedingungen.</p>
<p data-start="1449" data-end="1936">Positiv bewertet der Verband außerdem die geplanten Maßnahmen zur Förderung der Medienkompetenz junger Menschen. Angesichts der digitalen Informationsflut sei ein reflektierter Umgang mit Medien wichtiger denn je. Drumm appelliert an die Politik, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und die Rahmenbedingungen für private Fernseh- und Radiosender weiterzuentwickeln, damit diese ihren Beitrag zu Demokratie, Medienvielfalt und gesellschaftlichem Zusammenhalt auch künftig leisten können.</p>
<p><strong>Auch Zeitungsverleger begrüßen Einigung</strong></p>
<p>Auch der <strong>Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)</strong> bewertet das beschlossene Medienförderpaket (siehe Infobox) positiv. Präsident <strong>Rainer Nowak</strong> sieht darin einen wichtigen Schritt für mehr Planungssicherheit der Medienhäuser. Besonders die geplante Zustellförderung sei entscheidend, um die Medieninfrastruktur in allen Regionen Österreichs aufrechtzuerhalten. Sie könne dazu beitragen, dass auch künftig alle Bevölkerungsgruppen mit qualitätsvollem Journalismus versorgt werden. Zudem unterstütze sie den laufenden Transformationsprozess vom Print- zum Digitalgeschäft.</p>
<p>Geschäftsführer <strong>Gerald Grünberger </strong>hebt insbesondere die Verlängerung des Digitaltransformationsfonds hervor. Angesichts des Wettbewerbs mit internationalen Tech-Konzernen sei diese Förderung essenziell, um digitale Reichweiten und Aboangebote heimischer Medienhäuser auszubauen und Arbeitsplätze zu sichern. Positiv bewertet der Verband außerdem die geplante Aufstockung der Mittel für Medienkompetenz. Aus Sicht des VÖZ sollten die zusätzlichen Gelder vor allem etablierten und pädagogisch fundierten Programmen zugutekommen.</p>
<p><strong>Kostenlose Regionalzeitungen sehen Benachteiligung</strong></p>
<p>Deutliche Kritik kommt hingegen vom <strong>Verband der Regionalmedien (VRM)</strong>. Dieser hält es für nicht nachvollziehbar, dass kostenlose Zeitungen von der neuen Zustellförderung ausgeschlossen werden. Da sie bereits von der klassischen Presse- und Vertriebsförderung ausgenommen seien, werde die bestehende Wettbewerbsverzerrung gegenüber Kaufzeitungen weiter verschärft.</p>
<p>Gerade die Zustellung in ländliche Regionen sei kostenintensiv, gleichzeitig erfüllten kostenlose Regionalzeitungen eine wichtige Funktion bei der Berichterstattung über Lokalpolitik, Chronik, Kultur, Sport und freiwillige Organisationen. Nach Angaben des Verbands lesen rund 60 Prozent der Menschen Gratiszeitungen. Der VRM vertritt mehr als 200 Titel mit einer Gesamtauflage von etwa 7,8 Millionen Exemplaren pro Erscheinungstermin.</p>
<p>Von den künftig auf verschiedene Fördertöpfe verteilten 115 Millionen Euro würden laut VRM weiterhin lediglich rund fünf Millionen Euro auf seine Mitglieder entfallen. Positiv bewertet der Verband hingegen die Neuauflage des Digitaltransformationsfonds sowie zusätzliche Mittel für Medienkompetenz und Angebote für junge Menschen. Zugleich fordert er, die Einnahmen aus der Digitalsteuer künftig zweckgebunden für den Medienmarkt einzusetzen und dabei auch kostenlose Regionalmedien zu berücksichtigen.</p>
<p><a href="https://www.vrm.at/home" target="_blank" rel="noopener">www.vrm.at</a></p>
<p><a href="https://www.voep.at/" target="_blank" rel="noopener">www.voep.at</a></p>
<p><a href="https://voez.at/" target="_blank" rel="noopener">www.voez.at</a></p>]]></content:encoded>
      <media:content url="https://www.leadersnet.at/resources/images/2026/7/20/188466/rainer-nowak-2026-c-leadersnet-at-a-felten_748_486_crop_939ea044d44337fae475b812f4e61f4e.jpg">
        <media:title><![CDATA[VÖZ-Präsident Rainer Nowak © LEADERSNET/A. Felten]]></media:title>
      </media:content>
      <media:content url="https://www.leadersnet.at/resources/images/2026/7/20/188441/voep-corinna-drumm-c-leadersnet-r-brunhoelzl_748_486_crop_939ea044d44337fae475b812f4e61f4e.jpg">
        <media:title><![CDATA[Corinna Drumm, Geschäftsführerin des VÖP © LEADERSNET/R. Brunhölzl]]></media:title>
      </media:content>
      <media:content url="https://www.leadersnet.at/resources/images/2025/6/17/164788/friedrich-dungl-c-leadersnet_748_486_crop_939ea044d44337fae475b812f4e61f4e.jpg">
        <media:title><![CDATA[Friedrich Dungl, Geschäftsführender Präsident beim Verband der Regionalmedien Österreichs © LEADERSNET]]></media:title>
      </media:content>
      <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 16:10:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Alteingessessener Anlagenbauer schlittert in Millionenpleite]]></title>
      <link>https://www.leadersnet.at/news/102002,alteingessessener-anlagenbauer-schlittert-in-millionenpleite.html</link>
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      <description><![CDATA[Hohe Forderungsausfälle sowie Schadenersatzrisiken bei Großprojekten sorgten beim 1998 gegründeten Großhandelsunternehmen für Zahlungsunfähigkeit. In Oberösterreich steht ein alteingesessener Anlagenbauer vor dem Aus: Über das Vermögen der beta - systeme GmbH wurde am Landesgericht Wels ein...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hohe Forderungsausfälle sowie Schadenersatzrisiken bei Großprojekten sorgten beim 1998 gegründeten Großhandelsunternehmen für Zahlungsunfähigkeit.</p>
<p>In Oberösterreich steht ein alteingesessener Anlagenbauer vor dem Aus: Über das Vermögen der <strong>beta - systeme GmbH</strong> wurde am Landesgericht Wels ein <strong>Konkursverfahren</strong> eröffnet. Wie die Kreditschutzverbände AKV und KSV1870 am 20. Juli übereinstimmend berichten, ging dem Verfahren ein Antragsteller seitens der Gläubiger:innen voraus.</p>
<p>Das 1998 gegründete Unternehmen mit Sitz in Wels beschäftigte zuletzt <strong>neun Dienstnehmer:innen</strong>. Zudem sind rund <strong>83 Gläubiger:innen</strong> von der Pleite betroffen.</p>
<p><strong>Hohe Verbindlichkeiten</strong></p>
<p>Als Generalunternehmer fokussierte sich der Betrieb auf die Planung, den Vertrieb sowie die Realisierung von komplexen Lackieranlagen für Gewerbe- und Industriekunden, wobei die Fertigung primär über Partnerfirmen abgewickelt wurde. Massive Ausfälle eigener Forderungen in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro sowie drohende Schadenersatzforderungen aus mehreren Großprojekten entzogen der Gesellschaft schlussendlich die wirtschaftliche Basis.</p>
<p>Den aktuellen Verbindlichkeiten von rund <strong>7,15 Millionen Euro</strong> stehen Vermögenswerte gegenüber, deren Liquidationswert von den Kreditschützern auf etwa 1,32 Millionen Euro geschätzt wird.</p>
<p><strong>Bevorstehende Liquidierung</strong></p>
<p>Angesichts der unzureichenden Liquidität sowie immenser Fertigstellungsrisiken bei den laufenden Projekten erachtet die Unternehmensführung eine Fortführung als aussichtslos. Infolgedessen ist die sofortige Schließung des Traditionsbetriebs vorgesehen; ein Sanierungsplan wird gar nicht erst vorgelegt.</p>
<p>Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt <strong>Alexander Anderle</strong> (Saxinger, Chalupsky &amp; Partner) bestellt. Die Berichts- und Prüfungstagsatzung ist für den 1. Oktober 2026 anberaumt.</p>
<p><a href="https://www.akv.at/" target="_blank" rel="noopener">www.akv.at</a></p>
<p><a href="https://www.ksv.at/" target="_blank" rel="noopener">www.ksv.at</a></p>]]></content:encoded>
      <media:content url="https://www.leadersnet.at/resources/images/2024/11/11/152217/konkurs-bild-neu-c-leadersnet_748_486_crop_939ea044d44337fae475b812f4e61f4e.jpg">
        <media:title><![CDATA[Angesichts der unzureichenden Liquidität erachtet die Unternehmensführung eine Fortführung als aussichtslos.]]></media:title>
      </media:content>
      <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 16:05:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Neue Messe art.baden setzt auf Verbindung zwischen Künstler und Förderer]]></title>
      <link>https://www.leadersnet.at/news/102075,neue-messe-art-baden-setzt-auf-verbindung-zwischen-kuenstler-und.html</link>
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      <description><![CDATA[Mit einem kuratierten Förderprogramm, internationalen Aussteller:innen und einem vielfältigen Begleitprogramm präsentiert sich die art.baden von 24. bis 26. Juli 2026 im Casino Baden als Plattform für zeitgenössische Kunst, kulturellen Austausch und nachhaltige Vernetzung. Wenn sich Ende Juli das...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem kuratierten Förderprogramm, internationalen Aussteller:innen und einem vielfältigen Begleitprogramm präsentiert sich die art.baden von 24. bis 26. Juli 2026 im Casino Baden als Plattform für zeitgenössische Kunst, kulturellen Austausch und nachhaltige Vernetzung.</p>
<p>Wenn sich Ende Juli das Casino Baden in einen Treffpunkt für Kunstschaffende, Sammler:innen und Kulturinteressierte verwandelt, öffnet die <strong>art.baden</strong> erstmals ihre Tore. <strong>Von 24. bis 26. Juli 2026</strong> vereint die internationale Kunstmesse auf drei Ebenen rund 40 ausgewählte Aussteller:innen und präsentiert zeitgenössische Kunst in historischen Sälen und Salons. Ergänzt wird das Messegeschehen durch Skulpturen im Kurpark und Palmenhaus, Studioführungen, Künstler:innen-Gespräche und zahlreiche Veranstaltungen in den Badener Kulturinstitutionen. </p>
<p><strong>Neues Fördermodell für die Kunst</strong></p>
<p>Einen besonderen Schwerpunkt setzt die art.baden in diesem Jahr mit dem neuen kuratierten Bereich "supported by..." der von der Künstlerin und Kuratorin <strong>Marlene Heidinger </strong>entwickelt wurde. Das Programm verfolgt einen ungewöhnlichen Ansatz: Statt den Fokus ausschließlich auf den Verkauf von Kunstwerken zu legen, sollen langfristig Beziehungen zwischen Künstler:innen und privaten Förderer:innen entstehen.</p>
<p>Dafür werden ausgewählte Kunstschaffende mit sogenannten "Supportern", sprich privaten Kunstliebhaber:innen oder Sammler:innen, zusammengebracht. Diese übernehmen die reduzierte Standgebühr der teilnehmenden Künstler:innen. Im Gegenzug erhalten sie nach der Messe ein eigens vereinbartes Kunstwerk. Während der Messetage wird dieses gemeinsam mit weiteren Arbeiten der jeweiligen Künstler:innen präsentiert und soll sowohl das Werk als auch den dahintersteckenden Schaffungsprozess sichtbar machen. </p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/DaxAq6-xMpR/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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</a>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/DaxAq6-xMpR/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Kunstmesse Baden in Kunst (@baden.in.kunst)</a></p>
</div>
</blockquote>
<p>
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</p>
<p><strong>Kunst als Prozess verstehen</strong></p>
<p>Im Mittelpunkt des kuratorischen Konzepts steht damit nicht allein das fertige Kunstwerk, sondern der Weg dorthin. Recherche, Experiment und Materialentwicklung werden als wesentlicher Bestandteil künstlerischer Praxis verstanden. Besucher:innen erhalten dadurch die Möglichkeit, Kunst nicht nur als fertiges Objekt, sondern als lebenden Entstehungsprozess kennenzulernen. Gleichzeitig schafft das Modell eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Künstler:innen und privaten Förderer:innen und soll zu einem nachhaltigen Ökosystem für zeitgenössische Kunst beitragen. </p>
<p>Kuratorin Heidinger legt dabei besonders Wert auf die Sichtbarmachung der oftmals verborgenen Phase künstlerischer Arbeit. Mit dem Programm möchte sie Künstler:innen nicht nur durch größere öffentliche Aufmerksamkeit unterstützen, sondern vor allem durch den Aufbau langfristiger Kontakte. </p>
<p><strong>Vielfältiges Programm über die Messe hinaus</strong></p>
<p>Auch das Rahmenprogramm der art.baden bietet zahlreiche Angebote. Bereits am Eröffnungstag stehen ein Presserundgang mit Landeshauptfrau<strong> Johanna Mikl-Leitner </strong>sowie Badens Bürgermeisterin und Nationalratsabgeordnete <strong>Carmen Jeitler-Cincelli</strong>, eine exklusive VIP-Preview und die feierliche Vernissage auf dem Programm. Parallel dazu wird das Buchprojekt "Flo" von <strong>Elsa Okazaki </strong>vorgestellt, das die künstlerische Entwicklung der österreichischen Choreografin<strong> Florentina Holzinger</strong> über acht Jahre dokumentiert. </p>
<p>Am Samstag erweitert die art.night das Messeerlebnis über das Casino hinaus. Museen, Galerien und Kulturinstitutionen wie das Arnulf Rainer Museum, das Beethovenhaus, die Galerie Breyer und der Kunstverein Baden öffnen ihre Türen für Sonderführungen und Veranstaltungen. Ergänzt wird das Programm durch Live-Porträtmalerei des australisch-britischen Künstlers <strong>James Needham</strong>, der als Artist in Residence während der Messe arbeitet. Am Sonntag führen exklusive Atelierbesuche zu regionalen Künstler:innen und ermöglichen einen unmittelbaren Einblick in deren Arbeitswelten.</p>
<p><img src="/resources/images/2026/7/20/188471/art-baden.jpg" alt="" width="800" height="566"><span style="font-size: 10pt;"><em>© art.baden</em></span></p>
<p>Mit rund 1.800 Quadratmetern Ausstellungsfläche, historischen Veranstaltungsräumen, einer Musikinstallation des Komponisten<strong> Rupert Huber</strong> sowie zahlreichen Off-Spaces und Open-Air-Skulpturen verbindet die art.baden so klassische Kunstmesse mit Festivalcharakter. Networking, Austausch und kulturelle Entdeckungen stehen dabei gleichermaßen im Mittelpunkt.</p>
<p><a href="https://www.artbaden.at/de" target="_blank" rel="noopener">www.artbaden.at</a></p>]]></content:encoded>
      <media:content url="/resources/images/2023/7/24/127856/casinos-austria-casino-baden.jpg">
        <media:title><![CDATA[Die art.baden findet vom 24. bis 26. Juli 2026 im Casino Baden statt. ]]></media:title>
      </media:content>
      <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 16:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Raiffeisen-Holding NÖ-Wien plant umfassende Konzernumstrukturierung]]></title>
      <link>https://www.leadersnet.at/news/102086,raiffeisen-holding-noe-wien-plant-umfassende.html</link>
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      <description><![CDATA[Die Holding will ihren gesamten operativen Betrieb inklusive der Industriebeteiligungen auf die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien übertragen. Hintergrund ist eine Empfehlung der Europäischen Zentralbank (EZB). Geschäftsleitung, Vorstand und Aufsichtsrat der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien sowie...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die Holding will ihren gesamten operativen Betrieb inklusive der Industriebeteiligungen auf die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien übertragen. Hintergrund ist eine Empfehlung der Europäischen Zentralbank (EZB).</p>
<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="595" data-end="1078">Geschäftsleitung, Vorstand und Aufsichtsrat der <strong data-start="643" data-end="687">Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien</strong> sowie Vorstand und Aufsichtsrat der <strong data-start="724" data-end="784">Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien (RLB NÖ-Wien)</strong> haben am Montag einen Grundsatzbeschluss für eine umfassende Konzernumstrukturierung gefasst. Laut verpflichtender <a href="https://www.ots.at/presseaussendung/EQS_20260720_EQS0001/eqs-adhoc-grundsatzbeschluss-zur-uebertragung-des-betriebs-von-raiffeisen-holding-niederoesterreich-wien-registrierte-genossenschaft-mit-beschraenkter-haftung-an-rlb-noe-w-durch-abspaltung" target="_blank" rel="noopener">Ad-hoc-Meldung</a> soll nahezu der gesamte Betrieb der Holding – darunter auch ihre Industriebeteiligungen – im Wege einer Abspaltung auf die hundertprozentige Tochtergesellschaft RLB NÖ-Wien übertragen werden.</p>
<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="595" data-end="1078"><strong>Operative Geschäfte werden in der Landesbank gebündelt</strong></p>
<p data-start="1140" data-end="1682">Mit der Transaktion sollen künftig sowohl das Bankgeschäft als auch das Management der Industriebeteiligungen in der RLB NÖ-Wien gebündelt werden. Zum Portfolio der Holding zählen unter anderem Beteiligungen an Strabag, Agrana, NÖM, Leipnik-Lundenburger Invest (LLI) sowie Medienbeteiligungen. Dadurch sollen durch die Neuorganisation die historisch gewachsene Konzernstruktur vereinfacht, die Steuerung effizienter gestaltet und die Positionierung am Kapitalmarkt weiter gestärkt werden.</p>
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<div class="markdown prose dark:prose-invert wrap-break-word w-full light markdown-new-styling">
<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="1079" data-end="1390">RLB-NÖ-Wien-Generaldirektor <strong data-start="1107" data-end="1124">Martin Hauer</strong> erklärte im Rahmen einer Pressekonferenz, der gesamte operative Betrieb der Holding werde in die Landesbank übergehen. Durch die neue Struktur werde die Gruppe "noch schlanker, effizienter und transparenter". Zudem soll die vereinfachte Organisation die Refinanzierung am Kapitalmarkt erleichtern.</p>
<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="1079" data-end="1390"><strong>Holding wird zur Finanzholding</strong></p>
<p data-start="1428" data-end="1968">An den Eigentumsverhältnissen der Holding und der Landesbank soll sich durch die geplante Abspaltung nichts ändern. Die Raiffeisen-Holding bleibt bestehen, will nach Umsetzung der Transaktion jedoch ihre Bankkonzession zurücklegen und künftig als reine Finanzholding fungieren. In der Holding verbleiben künftig insbesondere die Beteiligung an der RLB NÖ-Wien sowie einzelne Liegenschaften. Zu ihren Aufgaben sollen darüber hinaus die Eigentümerfunktion, die Aus- und Weiterbildung der Genossenschafter:innen sowie der Förderauftrag zählen.</p>
<p data-start="1970" data-end="2232">Hintergrund der Umstrukturierung ist laut Aufsichtsratsvorsitzendem <strong data-start="2038" data-end="2057">Erwin Hameseder</strong> eine Empfehlung der <strong>Europäischen Zentralbank (EZB)</strong>, die Konzernstruktur zu überdenken. Die bisherige Holdingstruktur sei innerhalb der EZB in dieser Form einzigartig gewesen.</p>
<p data-start="1970" data-end="2232"><strong>Zustimmung und Genehmigungen noch ausständig</strong></p>
<p data-start="2284" data-end="2409">Für die Mitarbeiter:innen soll die Neuorganisation keine Folgen haben. Ein Personalabbau sei nicht vorgesehen, betonte Hauer.</p>
<p data-start="2411" data-end="2796" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Bevor die Umstrukturierung umgesetzt werden kann, muss noch die Generalversammlung der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien zustimmen. Diese ist für September vorgesehen. Darüber hinaus sind mehrere behördliche und aufsichtsrechtliche Genehmigungen erforderlich, darunter jene der EZB. Die Umsetzung der Abspaltung soll rückwirkend mit 1. Jänner 2026 erfolgen.</p>
<p><a href="http://www.raiffeisenholding.com/" target="_blank" rel="noopener">www.raiffeisenholding.com</a></p>
<p><a href="http://www.raiffeisenbank.at/" target="_blank" rel="noopener">www.raiffeisenbank.at</a></p>
</div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
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        <media:title><![CDATA[RLB-NÖ-Wien-Generaldirektor Martin Hauer © LEADERSNET/A. Rieck]]></media:title>
      </media:content>
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        <media:title><![CDATA[Erwin Hameseder © LEADERSNET/K. Schiffl]]></media:title>
      </media:content>
      <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 15:50:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Sommerfest im Kleinod am Ring lockte mit Kulinarik und Day Drinking]]></title>
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      <description><![CDATA[Mit einem Fest feierte das noch junge Lokal am Ring am 18. Juli 2026 seinen ersten großen Sommerhöhepunkt – und begeisterte die Gäste mit Kulinarik, Cocktails und entspannten Day-Drinking-Vibes. Erst seit Ende Februar bereichert das Kleinod am Ring die Wiener Gastronomieszene (LEADERSNET...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem Fest feierte das noch junge Lokal am Ring am 18. Juli 2026 seinen ersten großen Sommerhöhepunkt – und begeisterte die Gäste mit Kulinarik, Cocktails und entspannten Day-Drinking-Vibes.</p>
<p>Erst seit Ende Februar bereichert das<strong> Kleinod am Ring</strong> die Wiener Gastronomieszene (<a href="https://www.leadersnet.at/news/86926,kleinod-am-ring-lud-die-wiener-society-zur-grossen.html" target="_blank" rel="noopener"><em>LEADERSNET</em> berichtete</a>). Am vergangenen Samstag, dem 18. Juli 2026, stand bereits das erste <strong>Sommerfest</strong> auf dem Programm. Die Wiener Gastronomie-Gruppe Kleinod lud dafür ab 13 Uhr zu einem Tagesevent, bei dem Day Drinking, Kulinarik und sommerliche Atmosphäre im Mittelpunkt standen. </p>
<p>Im Schanigarten am Stubenring nutzten zahlreiche Gäste die Gelegenheit, den Nachmittag bei Cocktails und kleinen Gerichten unter freiem Himmel zu verbringen – ganz im Stil eines entspannten Sommertags mitten in der Stadt. </p>
<p><strong>Day Drinking mit kulinarischer Begleitung</strong></p>
<p>Zum Konzept des Nachmittags gehörten neben einer Auswahl an Cocktails auch feine Barfood-Kreationen und Spezialitäten aus der Küche von Spitzenkoch <strong>Felix Albiez</strong>. Musikalisch begleitete DJ Smoab von Radio Superfly das Sommerfest mit einem Set, das die entspannte Stimmung bis in die Abendstunden aufgriff. </p>
<p>Die Kombination aus Barkultur, Kulinarik und Musik verlieh dem Event seinen charakteristischen Lifestyle-Charme, ohne dabei den ungezwungenen Rahmen eines sommerlichen Treffpunkts zu verlieren. </p>
<p><strong>Sommerstimmung mitten in der Stadt</strong></p>
<p>Das Sommerfest im Kleinod am Ring zeigte, wie sich Barkultur, Kulinarik und Musik zu einem entspannten Tagesprogramm verbinden lassen. Für die Gäste wurde der Schanigarten am Ring damit für einige Stunden zum Treffpunkt für sommerlichen Genuss und geselliges Beisammensein.</p>
<p>Einen Eindruck von der Eröffnung des Kleinods können Sie sich mittels Galerie <a href="https://www.leadersnet.at/foto-galerie/28204,vip-opening-des-kleinod-am-ring.html" target="_blank" rel="noopener">hier </a>und <a href="https://www.leadersnet.at/foto-galerie/28276,vip-opening-des-kleinod-am-ring-teil-ii.html" target="_blank" rel="noopener">hier </a>machen. Darüber hinaus sehen Sie <a href="https://www.leadersnet.at/foto-galerie/32863,sommerfest-im-kleinod-am-ring.html" target="_blank" rel="noopener">hier </a>die Fotos vom Sommerfest. </p>
<p><a href="https://www.kleinod.wien/" target="_blank" rel="noopener">www.kleinod.wien</a></p>]]></content:encoded>
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        <media:title><![CDATA[V.l.n.r.: Andreas und Natascha Kral gemeinsam mit Jules (@_j__uliaa).
]]></media:title>
      </media:content>
      <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 15:30:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wenn KI mehr Code schreibt, wird Qualitätssicherung zur Chefsache]]></title>
      <link>https://www.leadersnet.at/news/102036,wenn-ki-mehr-code-schreibt-wird-qualitaetssicherung-zur.html</link>
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      <description><![CDATA[Werkzeuge wie Copilot, Cursor oder Lovable lassen Software heute in Rekordzeit entstehen. Was schnell gebaut ist, ist deshalb aber noch lange nicht stabil, sicher und marktreif. Wavect zeigt, warum Qualitätssicherung bei KI-gestützten Projekten früh ansetzen muss. Künstliche Intelligenz hat die...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Werkzeuge wie Copilot, Cursor oder Lovable lassen Software heute in Rekordzeit entstehen. Was schnell gebaut ist, ist deshalb aber noch lange nicht stabil, sicher und marktreif. Wavect zeigt, warum Qualitätssicherung bei KI-gestützten Projekten früh ansetzen muss.</p>
<p><strong>Künstliche Intelligenz</strong> hat die Softwareentwicklung in kurzer Zeit grundlegend verändert. Prototypen, Features oder interne Werkzeuge entstehen heute teilweise in Stunden statt in Tagen oder Wochen, weil Tools wie GitHub Copilot, Cursor, Claude, Lovable oder Bolt die Einstiegshürde massiv senken. Fachabteilungen testen Ideen direkter, Gründer:innen bauen erste Produkte, bevor ein klassisches Team überhaupt den ersten Sprint geplant hätte. Das ist eine enorme Chance. Zugleich entsteht ein blinder Fleck, denn mehr Code in kürzerer Zeit bedeutet nicht automatisch bessere Software.</p>
<p><strong>Wenn aus dem Prototyp kritische Software wird</strong></p>
<p>In vielen Unternehmen beginnt der KI-Einsatz harmlos. Ein internes Tool ist schneller fertig, ein MVP wirkt überzeugend, die Demo läuft. Der eigentliche Test kommt aber erst danach, wenn echte Nutzer:innen, Kundendaten, Zahlungen, Rollenrechte und Wartung ins Spiel kommen. Genau dort geraten viele KI-gestützte Softwareprojekte ins Wanken – selten spektakulär, sondern schleichend durch kleine Bugs, technische Schulden, fehlende Tests oder eine unklare Architektur.</p>
<p>Für ein Unternehmen ist das kein reines IT-Thema. Ein Fehler im Checkout kostet Umsatz, ein Fehler im Rechtesystem gefährdet Daten, ein instabiles Kundenportal beschädigt Vertrauen. KI kann Code produzieren, der plausibel wirkt, kompiliert und den sichtbaren Demo-Fall erfüllt. Robust ist er deshalb noch nicht. Wie sich diese Lücke über den Demo-Fall hinaus prüfen lässt, zeigt eine <a href="https://wavect.io/de/blog/technical-due-diligence-ai-mvp/" target="_blank" rel="noopener">technische Due Diligence für KI-MVPs</a>.</p>
<p><strong>Vibe Coding braucht einen Realitätscheck</strong></p>
<p>Vibe Coding ist kein Gegner guter Software. Richtig eingesetzt erhöht es Geschwindigkeit und Experimentierfreude erheblich. Zum Problem wird es erst, wenn Unternehmen KI-generierten Code wie fertige Enterprise-Software behandeln.</p>
<p>Ein MVP darf schnell sein. Ein produktionskritisches System muss darüber hinaus nachvollziehbar, testbar, sicher, dokumentiert und wartbar sein. Der Unterschied zwischen einer Software, die am eigenen Rechner läuft, und einer, die wirklich releasefähig ist, wird im KI-Zeitalter wichtiger als je zuvor. Für solche Fälle setzt eine <a href="https://wavect.io/de/services/vibe-coding-rescue/" target="_blank" rel="noopener">Vibe Coding Rescue für KI-generierte Prototypen</a> bei Audit, Härtung, Tests und einer sauberen Übergabe an.</p>
<p><strong>Qualität beginnt nicht erst vor dem Launch</strong></p>
<p>Viele Unternehmen setzen Qualitätssicherung zu spät an. Erst wird gebaut, dann getestet und schließlich repariert. Im KI-gestützten Prozess kann dieser Weg noch schneller eskalieren, weil in derselben Zeit deutlich mehr Code entsteht. Moderne Qualitätssicherung muss deshalb früher greifen – bei Architektur, Datenmodellen, Authentifizierung, Testabdeckung und Release-Prozessen.</p>
<p>QA ist dabei keine Bremse, sondern eine Leitplanke. Wenn alle schneller bauen können, gewinnt am Ende nicht das Team mit dem meisten Code, sondern jenes, das Geschwindigkeit mit Qualität verbindet. Die entscheidende Frage lautet damit nicht mehr nur, wie schnell ein Unternehmen bauen kann, sondern ob das Gebaute auch langfristig trägt.</p>
<p><strong>Wenn Unternehmen Software erben</strong></p>
<p>Nicht jedes Risiko entsteht in neuen KI-Prototypen. Häufig übernehmen Unternehmen Software von Agenturen, Freelancer:innen oder früheren internen Teams. Dann lautet die Frage nicht nur, ob das Produkt funktioniert, sondern ob es sicher übernommen, verstanden und weiterentwickelt werden kann. Bei einer <a href="https://wavect.io/de/services/software-takeover/" target="_blank" rel="noopener">Software-Übernahme nach Anbieterwechsel oder Handover</a> geht es deshalb unter anderem um Zugänge, Dokumentationslücken, ein Security-Review und die Entscheidung, ob Stabilisierung oder Weiterentwicklung der richtige nächste Schritt ist.</p>
<p><strong>Wo Unternehmen ansetzen können</strong></p>
<p><strong>Wavect</strong>, ein Software Product Studio aus Tirol, unterstützt Unternehmen bei <a href="https://wavect.io/de/services/software-quality-assurance/" target="_blank" rel="noopener">Softwarequalität, Wartbarkeit und Release-Fähigkeit</a>, insbesondere bei KI-gestützten und vibe-codeten Projekten. Für Produkte, MVPs oder interne Tools, die bereits im Einsatz sind, bietet das Unternehmen einen QA- und Bug-Risk-Check an. Innerhalb von fünf Tagen erhalten Unternehmen eine konkrete Einschätzung, wo Qualitäts-, Architektur-, Security- oder KI-Risiken bestehen und welche Maßnahmen priorisiert werden sollten.</p>
<p><a href="https://wavect.io/de/" target="_blank" rel="noopener">www.wavect.io</a></p>]]></content:encoded>
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        <media:title><![CDATA[V.l.n.r.: Kevin Riedl, Christof Jori und Katharina Jovovic. © Wavect]]></media:title>
      </media:content>
      <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 15:15:00 +0200</pubDate>
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