Handelsverband startet nationale Impfkampagne

Dorotheum, C&A, Otto-Gruppe und Co. sind bereits an Bord. Ziel ist es, die Gesundheit der Bevölkerung zu stärken und weitere Lockdowns zu verhindern.

Unter dem Claim "Wir handeln gemeinsam. Wir impfen gemeinsam" will die Handelsbranche ein Statement setzen und im Rahmen einer Kampagne alle Österreicher:innen zur Corona-Impfung aufrufen. "Der Handel ist sicher und bleibt sicher. Wir müssen die wertvolle Zeit im Sommer nutzen und vom kostenfreien Impfangebot in ganz Österreich Gebrauch machen. Dass uns diese Möglichkeit überhaupt zur Verfügung steht, ist ein großes Privileg. Mit einer Durchimpfungsrate von zumindest 85 Prozent sind wir als Gesellschaft besser geschützt und wirken weiteren wirtschaftlichen Folgeschäden der Pandemie sowie etwaigen Lockdowns entgegen. Genau das wollen wir mit unserer nationalen Impfkampagne erreichen", erklärt Handelsverband Geschäftsführer Rainer Will. Motto und Sujets der Kampagne können ab sofort von allen Händler:innen, Bürger:innen sowie Medien kostenlos verwendet und auf allen Kommunikationskanälen - sowohl digital als auch in analoger Form - verbreitet werden.

Dorotheum, C&A, Otto-Gruppe und Co. ziehen an einem Strang

"Es ist Zeit, Verantwortung zu übernehmen. Wenn wir mit einer hohen Durchimpfungsrate die Gesundheit der Bevölkerung stärken und die Ladentüren für unsere Kund:innen offenhalten können, worauf warten wir dann noch?", sagt Norbert W. Scheele, Director of Country AT, CEE und SEE von C&A. Er ist einer der zahlreichen Händler:innen, welche die Impfkampagne aus voller Überzeugung unterstützen. Ebenso Mitinitiatorin Karin Saey, Head of Retail im Dorotheum: "Gemeinsam sicher in den Herbst! Je mehr Menschen durch die Impfung immunisiert sind, desto sicherer wird es für alle Mitarbeiter:innen und Kund:innen. Schützen wir die, die (noch) nicht geimpft werden können!" Alle Bürger:innen, die sich an der Impfkampagne des österreichischen Handels beteiligen, unterstützen den Multiplikatoreffekt, den wir gemeinsam erzielen möchten. "Das oberste Ziel hierbei ist es, die Gesundheit der Bevölkerung zu stärken, die Politik zu unterstützen und zusammen weiteren Lockdowns entgegenzuwirken", so Saey.

© Handelsverband

Ein Zeichen der Solidarität

"Diese Kampagne ist unser gemeinsames Zeichen für die Bewältigung der Pandemie, ein Zeichen der Solidarität, aber auch ein Zeichen dafür, dass sich der österreichische Handel und die Zivilbevölkerung selbstbestimmt für eine Zukunft ohne Einschränkungen einsetzt und einen Beitrag leistet", so Handelsverband-Präsident Stephan Mayer-Heinisch.

Die Botschaft der bundesweiten Impfkampagne ist klar und darum wurde das Sujet in deutscher, englischer, russischer, türkischer, spanischer, arabischer und serbischer Sprache verfasst. So sollen möglichst viele Menschen erreicht werden.

"Ich will meine Bürgerrechte und Freiheiten zurück und übernehme durch die Impfung Verantwortung für mich und andere. Setzen wir gemeinsam ein Zeichen, sodass wir die über 80 Prozent Impfquote erreichen, dann ist Corona im Herbst keine Gefahr mehr und Lockdowns im Handel sind Geschichte", sagt Harald Gutschi, Sprecher der Geschäftsführung der Unito/Otto-Gruppe Österreich. (red)

www.handelsverband.at/wirimpfen

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