Kommen jetzt die Drive-in-Shoppingcenter?

Pop-up Umkleiden im Freien und neue Experience.

Zahlreiche Marktforscher und Unternehmensberater beschäftigen sich dieser Tage mit dem Thema "Zukunft des Shopping". Neben Click&Collect-Modellen sorgen vor allem Überlegungen in Sachen Drive-in für Aufsehen. In Sao Paulo gibt es sogar schon ein Einkaufszentrum, das man mit dem Auto durchfahren kann. Der Diskonter Target testet aktuell eine andere Form des Drive-in: Kunden können Waren des täglichen Bedarfs online ordern und holen diese auf einem ihnen zugewiesenen Parkplatz ab. Angeboten wird das Service bereits bei 1500 Target Filialen. "Es geht nicht nur um Bequemlichkeit. Wir werden angesichts Corona Target zum sichersten Einkaufsvergnügen der Welt machen", so John Mulligan, CCO von Target.

Einem Bericht der Textilzeitung zufolge macht das Konzept  auch vor der Fashion-Branche nicht Halt: Bei Bonprix gibt es nur mehr Einzelstücke zu sehen, das Shopping erfolgt mobil, die Umkleiden sind sehr geräumig und digital vernetzt. Bei anderen Retailern sollen Pop-up Pick-up Bereiche und Open-Air Pop-up Umkleiden installert werden. Diese sind einerseits sicher, andererseits würden sie wiederum eine neue Shopping-Experience bieten. Auch Nordstrom mit seinen leeren Abhol- und Service-Stationen könnte als Zukunftsmodell dienen.

Andere Wege im Norden

Schweden gilt als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Kein Wunder also, dass in Eskilstuna nahe Stockholm das erste Shoppingcenter für Secondhand-Artikel eröffnet hat. ReTuna Återbruksgalleria verkauft auf 5.000 Quadratmetern Trödelware - Möbel, Kleidung, Sportartikel, Baustoffe. Es gibt auch eine eigene Reparaturwerkstatt und ein DIY-Zentrum für Kurse zu Upcycling und Vorträge. 300.000 Menschen kaufen im Jahresschnitt dort ein. (jw)

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