Marcel Hirscher ist jetzt "nicht mehr lästig"

LEADERSNET.tv war bei der Auszeichnung zum "Sportler des Jahres" bei der Lotterien Sporthilfe Gala dabei.

Vergangene Woche gab es bereits am Abend vor dem Feiertag viel Grund für Jubel als bei der jährlichen Lotterien Sporthilfe-Gala die Auszeichnungen für die Sportler des  Jahres vergeben wurden. Die Auszeichnungen sind heuer erstmals nach der im Mai verstorbenen österreichischen Sportikone Niki Lauda benannt worden.  Bei einem eingespielten Beitrag über Lauda gab es Standing Ovations vom Publikum in der Halle.

Ausnahmesportler Marcel Hirscher wurde heuer zum sechsten Mal und zum fünften Mal in Folge zu Österreichs Sportler des Jahres gewählt. Bei den Damen gab mit der Eisschnellläuferin Vanessa Herzog eine Premierensiegerin, sie holte sich ihren allerersten Niki für die Sportlerin des Jahres. 

Standing Ovations für Hirscher

Wiederholungs-Preisträger Marcel Hirscher brach mit seinem sechsten Titel als Sportler des Jahres beinah einen Rekord: nur Annemarie Moser-Pröll mit sieben Auszeichnungen als Sportlerin des Jahres wurde in der Vergangenheit in einer der Hauptkategorien öfter geehrt. Unter stehendem Applaus nahm Hirscher, der am 4. September seinen Rücktritt vom aktiven Skisport erklärt hatte, die Trophäe entgegen. Hirscher hatte achtmal in Folge den Gesamtweltcup im alpinen Skisport gewonnen.

"Dankeschön für so einen Abschluss. Es ist gewaltig, dass ich noch einmal hier stehen darf. Aber nun ist wirklich Schluss. Ich bin aber auch sehr dankbar, dass jetzt die Zeit für andere Sachen da ist. Die Entscheidung war richtig", so Hirscher zu der Auszeichnung und ergänzte: "Ich bin nicht mehr lästig" – das bezogen auf Spekulationen, dass der 30-Jährige Salzburger doch noch aus der Skipension zurückkommen könnte.

Impressionen von der diesjährigen Sporthilfe Gala der Lotterien finden Sie in unseren Fotogalerien hier und hier sowie auf LEADERSNET.tv. (red)

www.sporthilfe.at

 

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Die Top-Sportler 2019

Als Mannschaft des Jahres konnte Österreichs Fußballmeister Red Bull Salzburg seinen Titel von 2018 verteidigen. Sportdirektor Christoph Freund nahm den Niki entgegen: „Das ist eine Riesenauszeichnung. Wir haben eine coole Truppe. Es macht gerade riesengroßen Spaß in Salzburg." 

Als Aufsteigerin des Jahres wurde die Leichtathletin Verena Preiner, die auch in der Kategorie "Sportlerin des Jahres" nominiert war, ausgezeichnet. Sie holte im Siebenkampf bei der Leichtathletik-WM Anfang Oktober in Doha die Bronzemedaille. Preiners Trainer Wolfgang Adler wurde an dem Abend auch als Trainer des Jahres ausgezeichnet.

Sportlerin mit Behinderung wurde die Para-Skilangläuferin Carina Edlinger, die bei der WM in Kanada Gold und Silber geholt hatte. "Ich möchte mich bei allen bedanken, die den Glauben an mich nie verloren haben und mir mit Herz zur Seite stehen", meinte die sehbeeinträchtigte 21-jährige Oberösterreicherin. 

Als Sportler mit Herz hatte sich bei der Publikumswahl der Vienna-Charity-Run-Organsiator Christoph Vetchy durchgesetzt. Die Jugendsportpreise gingen an die Schwimmerin Lena Grabowski und den Nordischen Kombinierer Johannes Lamparter.

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