Das sind die meistbesuchten Märkte Wiens

Neuer Rekord: Frequenzzählung weist wöchentlich rund 358.000 Besucher an allen 17 Standorten aus.

Die Wiener Märkte verzeichnen neue Besucherrekorde. Einer Frequenzzählung weist wöchentlich rund 358.000 Besucher an allen 17 Standorten aus, Spitzenreiter unter den beliebtesten aller Märkte der Hauptstadt ist der Brunnenmarkt. Änderungen bei der umstrittenen Marktordnung sind nicht geplant.

Neue Beliebtheitswerte

Der Besucherzuwachs liegt laut Ulli Sima bei zehn Prozent gegenüber der vorhergehenden Erhebung aus 2015. Und es gibt eine neue Nummer eins im Beliebtheitsranking: Der Brunnenmarkt in Ottakring hat mit 72.674 Bummlern den Naschmarkt als Nummer eins abgelöst. Letzterer liegt nur noch auf Platz drei mit 52.503 Besucher.

Den zweiten Platz belegt mit 56.251 Personen pro Woche der bisherige Drittplatzierte, der Rochusmarkt im Bezirk Landstraße. Auf den hintersten Rängen liegen der Floridsdorfer Markt (4.248), der Nussdorfer Markt (3.597) und der Volkertmarkt (3.418).

Sima sieht Erfolg der Marktordnung

Für die Stadträtin sind die neuen Werte ein Erfolg der rot-grünen Marktordnung. Diese gilt seit Oktober 2018 und war unter den Standlern höchst umstritten – nicht zuletzt wegen der nun verpflichtenden Öffnungszeiten. Pächter müssen seither nämlich von Dienstag bis Freitag von 15.00 bis 18.00 Uhr und samstags von 8.00 bis 12.00 Uhr jedenfalls ihren Stand offenhalten.

Das sollte die an Nachmittagen oftmals halb ausgestorbenen Märkte beleben. Die Bedeutung dieser Kernöffnungszeiten lasse sich daran erkennen, dass die Frequenz nach 15.00 Uhr ihren Höhepunkt erreiche.

Noch keine Strafen in diesem Jahr

Laut Sima wurden im heurigen Jahr noch gar keine Strafen ausgesprochen. Durch die Übergangsphase und viele Gespräche mit den Unternehmern laufe die Sache sehr gut, sagte die Stadträtin. Insofern sind auch keine Nachjustierungen bei der Marktordnung geplant. Auf den 17 Wiener Märkten gibt es rund 700 Stände. Alle Standorte zusammen, ergeben die Größe von 18 Fußballfeldern, errechnete man im Büro der Ressortchefin. (red)

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