Erster Event-Day setzt starkes Signal für Eventmanagement

Hohes Engagement beim Experten-Treff in der Messe Wien.

Am 29. Jänner 2019 fand der erste Event-Day in der Messe Wien statt. Eine illustre Riege an Experten diskutierte dabei grundlegende Zukunftsfragen der Eventbranche. Mehr als 120 Gäste aus dem Bereich des Eventmanagements der Fachgruppen Freizeit- und Sportbetriebe aus Wien und Niederösterreich folgten der Einladung von WKW Branchensprecher der Eventagenturen Erik Kastner, der selbst Eventmanager und auch WKO Bundesbranchensprecher (eventnet) ist, zu einer spannenden Premiere.

"Der Event-Day war Startschuss für eine zukunftsorientierte Zusammenarbeit zwischen allen Mitgliedern der Fachgruppe und den Verantwortlichen in der Wirtschaftskammer Wien und soll in regelmäßigen Abständen stattfinden", freut sich Kastner. Markus Grießler, Spartenobmann der Tourismus- und Freizeitwirtschaft, betonte dass man Wien nicht nur zur Welthauptstadt des Tourismus, sondern auch des Eventbereichs aufbauen könne.

Kompetenz statt "bloßer Bespaßung"

In sechs Workshops erarbeiteten die Teilnehmer zentrale Branchenfragen und hielten diese in einem umfassenden Forderungskatalog fest. Im ersten Workshop geleitet von Klaus Vögl und Martin Brezovich legte man besonderes Augenmerk auf die Notwendigkeit eines einheitlichen Bundes-Veranstaltungsgesetzes. Unter der Leitung von Markus Grießler und Herwig Straka diskutierte man die Vorteile einer Wiener Koordinationsstelle für Events nach dem Vorbild der Vienna Filmcommission, im Workshop von Günter Steinlechner und Andreas Leitl drehte sich alles um Arbeitszeiten, Flexibilisierung und Pauschalregulierungen.

Frischer Aufwind für Event-Praxis

Margit Szeliga-Schrall und Oliver Kitz plädierten für ein komplexeres Berufsprofil: Positive Role Models sollen den Event-Begriff künftig durch gezielte PR-Arbeit deutlich stärken und erweitern. Georg Jeitler, Artur Schuschnigg und Gert Zaunbauer kritisierten das Antikorruptionsgesetz für die Eventbranche als zu unklar, eine Art "Compliance-Zertifikat" sowie die Einführung einer abgestuften "Amtsträger Pyramide" solle für stärkere Klarstellung sorgen.

Zum Abschluss wiesen Peter Hosek und Matthias Koch auf das Thema Zertifizierung und Qualitätssicherung hin. Wichtige Informationen zur Qualitätssicherung sollten schon bei der Anmeldung für den Gewerbeschein automatisch vermittelt werden.Nach einer launigen Abschlusspräsentation durften sich die Besucher bei anregenden Gesprächen und Erfrischungen entspannen.

Wer sich aller unter die zahlreichen Event-Experten mischte, sehen Sie in unserer Galerie. (red)

www.event-day.at

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