"yuuassist"
yuutel bringt KI-Telefonassistenten mit Begleitung statt Paketlösung

| Larissa Bilovits 
| 17.05.2026

Mit "yuuassist" will der Wiener Telekommunikationsanbieter Unternehmen bei der Automatisierung telefonischer Anfragen unterstützen. Neben der Technologie setzt yuutel dabei vor allem auf ein begleitetes Umsetzungsmodell von der Analyse bis zum laufenden Betrieb.

Dass Künstliche Intelligenz (KI) betriebliche Abläufe verändert, gilt in vielen Branchen längst als Gesetz. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass erfolgreiche KI-Projekte nicht allein von der eingesetzten Technologie abhängen. Gerade im telefonischen Kundenkontakt, wo Anrufer:innen schnelle Antworten erwarten und zugleich die Sprache eines Unternehmens wiedererkennen sollen, braucht es klare Ziele, sauber definierte Prozesse und eine Lösung, die mehr kann als standardisierte Antworten ausspielen. Genau hier will der Wiener Telekommunikationsanbieter yuutel mit seinem neuen KI-basierten Telefonassistenten "yuuassist" ansetzen.

KI soll nicht als reine Paketlösung verstanden werden

Mit yuuassist will sich yuutel nicht nur als Anbieter einer technischen Lösung positionieren, sondern als Umsetzungspartner über den gesamten Projektverlauf hinweg. Unternehmen bringen dabei ihr Wissen über Kund:innen, interne Abläufe und typische Anfragen ein, während yuutel die technische Umsetzung, das Konversationsdesign und die laufende Optimierung übernimmt.

"Viele Unternehmen verfügen nicht über die Ressourcen und das spezifische Wissen, das es braucht, um einen KI-Voicebot sinnvoll zu konzipieren und umzusetzen. Genau hier setzt yuutel an: Wir begleiten unsere Kund:innen von der ersten Idee bis zum laufenden Betrieb – und darüber hinaus", erklärt Esma Gürsoy-Kacar, Solutions Consultant bei yuutel.

Am Beginn steht laut dem Unternehmen eine genaue Analyse der bestehenden telefonischen Kundenkommunikation. Dabei soll geklärt werden, weshalb Kund:innen anrufen, welche Anliegen automatisiert beantwortet werden können und an welchen Stellen weiterhin menschliche Unterstützung notwendig bleibt. Erst danach werden konkrete Ziele definiert und das Gesprächsdesign für den KI-Assistenten entwickelt. "Ein KI-Telefonassistent kann seinen vollen Nutzen nur dann entfalten, wenn ein Unternehmen zuvor weiß, warum seine Kund:innen anrufen – und was der Assistent konkret leisten soll. Diesen Vorab-Prozess gestalten wir aktiv mit", so Gürsoy-Kacar weiter.

yuuassist soll Anfragen verstehen und Übergaben erleichtern

In der Anwendung nimmt yuuassist eingehende Anrufe entgegen, erkennt Anliegen und beantwortet wiederkehrende Fragen in natürlicher Sprache. Wenn ein Fall nicht automatisiert gelöst werden kann, soll das Gespräch an eine:n Mitarbeiter:in übergeben werden. Bereits erfasste Informationen werden dabei mitübermittelt, damit Kund:innen ihr Anliegen nicht erneut schildern müssen.

Sprache, Tonalität und Gesprächsregeln werden laut yuutel individuell mit dem jeweiligen Unternehmen festgelegt. Zudem soll sich der KI-Telefonassistent über standardisierte Schnittstellen in bestehende Systeme wie CRM-, Ticketing- oder Kalenderlösungen einbinden lassen. Dadurch soll yuuassist nicht isoliert arbeiten, sondern bestehende Prozesse im Kundenservice ergänzen.

www.yuutel.at

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