Omegas klingende Meisterwerke

| Ernst Trestl 
| 10.11.2022

Die Schweizer Luxusuhrenmanufaktur bringt eine Hommage an die Stoppuhr der Olympischen Spiele 1932 in Los Angeles.

Seit 1932 trat Omega bereits 30-mal als offizieller Zeitnehmer bei Olympischen Spielen in Erscheinung. Nun lancieren die Schweizer zwei neue Modelle mit Minutenrepetition, die sowohl an die weltweit erste Armbanduhr mit Minutenrepetition aus dem Jahr 1892, wie auch an die außergewöhnlichen Zeitnehmer, die 1932 bei den Olympischen Spielen in Los Angeles als Stoppuhren eingesetzt wurden, erinnern sollen.

Weltweites Novum

Mit der "Olympic 1932 Chrono Chime" und der "Speedmaster Chrono Chime" gibt es erstmals Uhren, welche die gestoppte Zeit per Klang wiedergeben (zum Beispiel: 4 Minuten 38 Sekunden bedeutet vier Mal den "Minutenton", drei Mal den "Zehnerton" und acht Mal den "Sekundenton"). In beiden beeindruckenden Zeitmessern schlägt dasselbe, über sechs Jahre gemeinsam mit der Schwesternmarke Blancpain entwickelte, Co-Axial Master Chronometer Kaliber 1932. Dieses Kaliber ist das bei Weitem komplizierteste Uhrwerk, das Omega je gebaut hat und das zu 17 Patenten führte. Die an die Taschenuhr-Chronographen – die 1932 als Stoppuhren eingesetzt wurden – angelehnten Modelle zeigen nicht nur die aktuelle Zeit an, sondern auch jene, die verstrichen ist.

Omega-Olympic-1932_4_C_Omega_2022
Omega 1932 Olympic Chrono Chime © Omega

Omega 1932 Olympic Chrono Chime >Video<

Dieses Modell in Form einer umgebauten Taschenuhr ist eine Hommage an die Klassiker aus 1982 bzw. 1932. Die Uhr aus 18-karätigem Sedna-Gold, Omegas Legierung für Roségold, mit einem Durchmesser von 32,5 Millimeter, vereint mehrere traditionelle Techniken. Die Schlagfunktion sowie die Hilfszifferblätter sind auf dem Zifferblatt aus weißem Grand-Feu-Email vertikal platziert. Eine innere, von Hand guillochierte Lünette aus 925er-Silber, stellt visuell die vom Schlagwerk erzeugten Schallwellen dar.

Die mit einem Einsatz aus gehärtetem Schlag ausgestatteten Doppelhämmer erzeugen einen von den Uhrmachern handgestimmten Gong, der an jenen erinnert, mit denen bei den Olympischen Bewerben die letzte Runde eingeläutet wurde. Die Anzeige verfügt über einen zentralen und einen rot lackierten Sekundenzeiger, der die Ablesbarkeit erhöht. Die arabischen Ziffern sowie die Minuterie sind aus schwarzem Petit Feu-Email, der Glockendrücker bei 5 Uhr zeigt eine Musiknote und der Drücker für den Sekundenzeiger bei 11 Uhr wurde mit roter Hybrid-Keramik ausgefüllt.

Den Gehäuseboden ziert eine Gravur mit der Nummer der Uhr, das braune Lederband, mit einer Schließe ebenfalls aus Sedna-Gold, ist dank des patentierten Quick-Change-Systems gegen ein mitgeliefertes Lederband austauschbar, so dass sich die Uhr auch als Stoppuhr um den Hals tragen lässt.

Omega-Olympic-1932_5_C_Omega_2022
Omega Speedmaster Chrono Chime © Omega

Omega Speedmaster Chrono Chime >Video<

Die Speedmaster Chrono Chime, inspiriert von der Speedmaster aus der zweiten Generation (Referenz CK2998), mit der der Astronaut Walter Schirra 1962 zum ersten Mal ins All flog, wird ebenfalls vom Kaliber 1932 angetrieben. Omega verwendet 60 Jahre später für die Hommage an diese Uhr die markante geradlinige Gehäuseform der CK 2998 sowie die Alpha-Zeiger. Der Zeitmesser, vollständig aus 18-karätigem Sedna-Gold gefertigt, verfügt über ein hochkompliziertes Uhrwerk mit Rattrapante-Chronograph und Glockenspielmechanismus. Die Speedmaster hat einen Durchmesser von 45 Millimeter und eine Höhe von 17,27 Millimeter, Gehäuse, Armband, Schließe und Uhrwerk sind ebenfalls aus Sedna-Gold. Das Zifferblatt aus blauem Aventurin Grand Feu-Email verfügt über eine innere Lünette und Hilfzifferblätter im Wellenschliff.

Geliefert werden beide Uhren in einer dekorativen Walnuss-Box mit einer Resonanzplatte aus Fichte, die den präzisen Rhythmus, den Ton, die Harmonie und die Länge jedes Klangs verstärkt.

Von den uhrmacherischen Meisterwerken wird pro Jahr nur eine kleine Anzahl produziert, der Preis ist auf Anfrage in den Omega-Boutiquen zu erfahren, er soll sich aber deutlich über der 400.000-Euro-Marke befinden.

www.omegawatches.com

 

OMEGA Olympic 1932 Chrono Chime

OMEGA Speedmaster Chrono Chime