Der Land Rover Defender zeigt, was er alles kann

| 05.05.2020

Als besondere Herausforderung ging es über den Van Zyl’s Pass – eine der schwierigsten Strecken Afrikas. 

Nur wenige Modelle besitzen in der automobilen Welt einen solchen Klang wie der Defender. Seit 1948 ist er auf den Straßen und Pisten rund um den Globus unterwegs. Jetzt tritt die vollkommen neu entwickelte Generation der Allradlegende an, das große Erbe der Ahnen weiterzutragen, die bunte und spannende Geschichte des Defender mit neuer Handschrift und modernen Akzenten fortzuschreiben. Dem Defender ist kein Weg zu weit, keine Aufgabe zu schwer, kein Gelände zu anspruchsvoll.

Ein Härtetest

"Abseits der wenigen Hauptverbindungen sind zum Befahren der Straßen Allradfahrzeuge und GPS-Navigation nötig." So steht es im Wikipedia-Artikel über das Kaokoland im Nordwesten Namibias. Land Rover bescheinigt dem neuen Defender, das robusteste und fähigste Modell zu sein, das jemals die Produktionshallen der britischen Allradmarke verlassen hat. Automobilexperten aus Deutschland machten sich auf den Weg ins südliche Afrika, um gemeinsam mit Land Rover Spezialisten und einheimischen Scouts den Defender unter brettharten Offroad- Bedingungen auf Herz und Nieren zu testen.

Das viertägige Testprogramm hielt jede Menge Herausforderungen parat. Sandpassagen in ausgetrockneten Flussbetten, Passagen mit tückischen Felsen und tiefem Schotter, extrem wellige Pisten oder steile Anfahrten und ebensolche Anstiege. Und als Krönung ging es über den Van Zyl’s Pass, der zu den schwierigsten Strecken in ganz Afrika gehört. Hierhin dürfen sich nur Offroad-Profis wagen – und Fahrzeuge, die alles mitmachen und mehr können, als man sich im europäischen Auto-Alltag jemals vorstellen kann.

Land Rover gibt dem markant gestylten Neuling nicht nur Robustheit mit auf den Weg. Sondern dem digitalen Zeitalter entsprechend auch modernste Technologien. Sie runden das Leistungsprofil des neuen Defender mit umfassender Computerhilfe und Sensorik ab. Etwa in der neuesten Entwicklungsstufe des von Land Rover kreierten Allround-Steuerungssystems Terrain Response. Es verfügt nun zusätzlich über einen konfigurierbaren Modus, wodurch der Pilot in die Lage versetzt wird, diverse Fahrzeugeinstellungen ganz nach Wunsch auf Straße, Gelände, Schnee und Eis oder persönlichen Geschmack zu justieren. Auch ein neuer Wat-Modus von bis zu 900 Millimeter ist jetzt Teil von Terrain Response, sodass auch tiefe Fluss- und Bachläufe kein Hindernis sind. 

Die Watfähigkeit des neuen Defender konnte die Testfahrkolonne im staubtrockenen Namibia nicht prüfen – wohl aber jeden einzelnen Offroad-Vorteil. Und davon besitzt der unverwüstliche Brite eine stattliche Zahl, wofür nicht zuletzt seine extrem kurzen Überhänge an Front und Heck verantwortlich sind. Sie führen zu eindrucksvollen Böschungswinkeln von bis zu 38 Grad vorn und 40 Grad hinten. Hinzu kommen Rampenwinkel von bis zu 31 Grad: So erweist sich der neue Defender im Gelände seiner legendären Vorfahren mehr als würdig.

Luftfederung und Mild-Hybrid-Antriebsalternativen

Neu für den Defender ist die Luftfederung: komfortabel und äußerst praktisch, denn mit ihrer Hilfe lässt sich die Karosserie um 145 Millimeter anheben. Zum Marktstart gibt es ihn mit hocheffizienten und leistungsstarken Benzin- und Dieselmotoren, ergänzt durch Mild-Hybrid-Antriebsalternativen. Aktuell plant Land Rover die Markteinführung des neuen Defender im Mai/Juni – je nachdem, wie sich die Corona-Krise entwickelt. (red)

www.landrover.at

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