ART Salzburg Contemporary geht in die nächste Runde

| 10.09.2019

Von Bauhaus bis Street-Art. 

Vielfalt ist das Leitthema der von Anfang an dezidiert international ausgerichteten Kunstmesse ART Salzburg Contemporary. Direktorin Johanna Penz legt besonderen Wert darauf, "unserem hochinteressierten und aufgeschlossenen Salzburger Publikum Positionen und Programme zu zeigen, die in dieser Form in Salzburg bis dato noch nicht zu sehen waren. Also nicht noch mehr vom Gleichen, sondern ganz bewusst Neues und Anderes."  Die dritte Auflage der ART Salzburg Contemporary vom 27. bis 29. September 2019 in Salzburg wird mit ihren Specials einen faszinierenden Bogen von den Fixsternen der Moderne wie Bauhaus und Picasso bis herauf in die Jetztzeit spannen.

Neben den für eine Kunstmesse klassischen Galerienkojen wartet die ART Salzburg Contemporary dabei auch mit ausgewählten Specials auf. "Das sind unsere Glanzlichter, mit denen wir auch inhaltliche Impulse geben wollen", wie Penz erklärt.

Entgegen allen Unkenrufen ist es Penz – ähnlich wie schon in Innsbruck – auch in Salzburg gelungen, die ART Salzburg Contemporary im Rekordtempo als eigenständiges Messeformat zu etablieren. „Die ART Salzburg Contemporary war zu keiner Zeit ein Ableger der ART Innsbruck, sondern wurde von uns von Anbeginn als eigenständiges Projekt geführt und glücklicherweise auch so von unseren Kundinnen und Kunden angenommen“, betont Penz. „Das versetzt uns in die strategisch hochkomfortable Position, dass wir nun beide Messen im Package anbieten und managen können.“ 

Exzellentes Netzwerk

Man setzt auf die Kompetenz und das exzellente Netzwerk von langjährigen Partnern wie etwa der Galerie Dikmayer aus Berlin-Mitte, die anlässlich des 100 Jahr-Jubiläums der Bauhaus-Schule und in enger Kooperation mit dem Henry van de Velde Museum eine eigene Sonderpräsentation für Salzburg entwickeln wird. Neben ausgewählten Originalen des berühmten Bauhausmeisters und Künstlers Georg Muche werden sowohl Möbelstücke von Marcel Breuer, Mies van der Rohe und Erich Dieckmann, Metallarbeiten von Marianne Brandt und Wilhelm Wagenfeld sowie Keramik von Theodor Bogler zu sehen sein. Diesen erlesenen Bauhaus-Exponaten werden wiederum zeitgenössische Positionen gegenübergestellt, die sich nachweislich von den Großmeistern der Moderne inspirieren ließen.

Hochkarätig auch das zweite Special der diesjährigen Ausgabe, das dem Großmeister der Moderne, Pablo Picasso als Sonderschau gewidmet sein wird. Die bekannten Schweizer Galeristen Daniel Wahrenberger, Claudius Ochsner und Thomas Schafflützel, die seit diesem Jahr mit dem Galerienprojekt Galerie W|O|S gemeinsame Sache machen, werden hierfür Originalzeichnungen, Probedrucke, einmalige Abzüge und Keramiken von Picasso nach Salzburg bringen.

Mit dem lebensfrohen Street-Art-Künstler Kiddy Citny, der sich mittlerweile launig als der Dino dieser Szene bezeichnet und gerade erst mit seinem Künstlerkollegen Thierry Noir die denkmalgeschützten Berliner Mauer-Graffitis restaurierte, holt sich die ART Salzburg Contemporary zudem noch einen ausgewiesenen Performing Artist nach Salzburg, der dort in einer dreitägigen Malaktion von einer besseren lebensfroheren Welt träumen wird. Der Titel seiner Aktion: "Into the Future". (red)

artsalzburg.net

 

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