Luxus am Handgelenk für Jedermann

| 10.09.2018

Wie ein Wiener Start-up auf Zwischenhändler verzichtet und so hochqualitative Uhren mit Schweizer Werken zu einem angemessenen Preis anbieten kann. 

Das Wiener Start-up Jedermann hat sich zum Ziel gesetzt, hochqualitative Uhren mit Schweizer Werken und Saphirgläsern zu einem angemessenen Preis auf den Markt zu bringen. Während  Vertriebsstrukturen der Uhren- und Schmuckbranche nach wie vor traditionell organisiert sind - Hersteller setzen ihre Produkte über eine Vielzahl von Einzelhändlern am Markt ab, diese schlagen dabei ihre branchenüblichen Margen auf (oft mehr als 50% des Verkaufspreises) - wird bei Jedermann auf Zwischenhändler bewusst verzichtet. Vertrieben wird ausschließlich über den eigenen Online-Shop.

Der Vorteil für den Kunden liege den Unternehmern zufolge klar auf der Hand: Obwohl der Verkaufspreis deutlich unter dem von vergleichbaren Uhren liegt, wird mehr in das Produkt selbst investiert. Dazu gehören ein Schweizer Uhrwerk und gewölbtes Saphirglas. Die Armbänder stammen aus Österreich; auch hier kommen hochwertige Materialien zum Einsatz (z.B. afrikanisches Straußenleder oder fasertief im Fass gefärbtes englisches Kalbsleder).

Bei der Namensgebung der Uhren ließen sich die Gründer von bekannten Persönlichkeiten inspirieren. Richard (Strauss), Bertha (von Suttner) und Hedy (Lamarr) sind nur drei von insgesamt 15 Mitgliedern der Jedermann Produktfamilie.

Abo-Modell in den Startlöchern

Derzeit arbeiten die Jungunternehmer Achim Kaucic, Christoph Zonsics, Patrick Favor und Philipp Plettenberg neben der Erweiterung einer Linie mit Loden-Armbändern (aus Tiroler Merinowolle; rechtzeitig zum Oktoberfest bzw. zur Wiener Wiesen) auch an einem innovativen Abo-Modell: Watch-as-a-Service (WaaS). Dabei kann die Uhr nach Lust und Laune gegen ein anderes Modell getauscht werden. (red)

www.jedermann-watches.com

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