Christoph-Weissenboeck

Christoph Weissenböck

Christoph Weissenböck ist  beim österreichischen Jobportal karriere.at für Kommunikation und Redaktion zuständig. Im karriere.blog schreibt er über alles, was die Job-, Karriere- und HR-Welt zu bieten hat.


Was Personaler hören wollen

OLN News | 05.12.2013

Karriere-Experte Weissenböck über HR-Manager.


Eine Bewerbung bei einem Unternehmen ist in gewissem Maß immer ein Schuss ins Blaue. Zwar werden im Idealfall die Position und die dafür nötigen Anforderungen im dazugehörigen Inserat erklärt, ein kleiner Rest Unsicherheit bleibt aber natürlich – der Faktor HR-Manager. Jene unbekannten Wesen, die bestimmen, wie das Setting im Bewerbungsgespräch aussieht. Menschen, die sich vielleicht sogar Fragen wie „Welches Küchengerät wären Sie?“ ausdenken. Und die möglicherweise auch noch die Social Networks der Bewerber durchstöbern.
Wie sind sie aber wirklich? Und worauf legen Personalisten bei jungen Arbeitnehmern Wert? Der Career-Monitor 2014 ermöglicht einen Einblick in die Welt der HR-Manager. Knapp acht von zehn Befragten gaben an, dass es auf unternehmerisches Denken ankommt, fast genauso viele (76 Prozent) schätzen Lösungs- und Zielorientierung bei Bewerbern. Zwei Drittel erwarten gute Kommunikationsfähigkeit und auch vernetztes Denken und Arbeiten. Empathie, Einfühlungsvermögen und soziale Kompetenz sind für sechs von zehn HR-Entscheidern wichtig.

Wie steht es um die Online-Reputation der Bewerber? Steht man als Kandidat tatsächlich in der Auslage? Sagen wir so: Mit großer Wahrscheinlichkeit. 43 Prozent der Personalmanager nutzen Xing zum Fakten-Check, ebenso viele Suchmaschinen wie Google. Ein knappes Drittel versucht, sich via Facebook ein Bild vom künftigen Mitarbeiter zu machen. Und Achtung: 42 Prozent der befragten Personaler prüfen, ob die in der Bewerbung gemachten Angaben auch mit Social-Web-Profilen übereinstimmen.

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